Category: Passives Einkommen

Verkaufssystem
September 28th, 2016 by Lars Hattwig

In den meisten Fällen habe ich hier auf dem Blog lediglich Bereiche oder Wege aus einem Gesamtkonzept herausgegriffen. In diesem Artikel erfährst Du etwas, wofür Menschen in Seminaren viel Geld – oft mehrere hundert oder sogar über tausend Euro – bezahlen müssen. Und zwar geht es um das Grundgerüst eines automatisierten Verkaufssystem, welches die professionellen Online-Unternehmer erfolgreich anwenden. Es ist wirklich nur die Grundstruktur, also vergleichbar mit dem Skelett des menschen Körpers. Denn jeder Bereich kann noch beliebig ausgeweitet oder mit weiteren Unterstrukturen versehen werden. Der Blick auf das absolut Wesentliche ist für das Verständnis jedoch oft vorteilhaft.

Vier entscheidende Vorteile eines automatisierten Verkaufssystem

Hier gibt es gleich vier entscheidende Vorteile:
1.) Ist das Verkaufssystem einmal richtig eingerichtet, produziert es Tag für Tag, rund um die Uhr Traffic, Leads und Umsatz.
2.) Das System aufzusetzen dauert im Prinzip nur wenige Wochen (etwa 4 bis 6 Wochen)
3.) Es kann für nahezu sämtliche Märkte eingesetzt werden
4.) Man braucht keine speziellen IT-Kenntnisse oder akademische Ausbildung

Das bedeutet letztendlich: Sobald jemand eine besondere Nachfrage zu einem bestimmten Thema oder Nische entdeckt hat, kann er solch ein System errichten.
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Verkaufstrichter (im englischen Sales-Funnel) und die einzelnen Punkte dazu möchte ich jetzt durchgehen.

Der Sales-Funnel eines automatisierten Verkaufssystem im Online-Marketing.

Der Sales-Funnel eines automatisierten Verkaufssystem im Online-Marketing.

Die einzelnen Ebenen des Sales-Funnels im Online-Marketing

1.) PPC (Pay per Click)
Der bekannte Weg ist, dass man sich bzw. sein Angebot auf einem Blog oder einer Webseite oder auf YouTube präsentiert und im Laufe der Zeit organischen Traffic erzeugt. Organisch heißt über Suchmaschinen und oft bedient man sich hier der Suchmaschinenoptimierung, also SEO (Search Engine Optimization).ystem

Um nicht warten zu müssen, bis ein eigener Webauftritt in den Suchmaschinen wie Google prominent gelistet ist, holen sich Profis die Interessenten über Werbung auf die eigene Webseite. Bekannteste Anbieter sind Facebook, Google und YouTube. Hier kann der Unternehmer die Zielgruppe für sein Angebot ziemlich scharf einstellen, so dass nur Menschen auf die Anzeigen reagieren, die grundsätzlich auch interessiert ist. Ziel ist letztendlich mehr Geld zu verdienen als durch die Werbekosten ausgegeben werden. Hat man dieses Ziel erreicht, ist das Geschäftsmodell durch Erhöhung der Werbeausgaben skalierbar.

2.) Landingpage
Hierher werden die durch die Werbung abgeholten Interessenten auf eine Webseite geführt, die einzig das Ziel hat, dass der Interessent seine E-Mail-Adresse hinterlässt. Auf der Landingpage sind also kein tiefgreifender Content, keine Menüführung oder andere ablenkende Links zu finden.

3.) Freebie
Das Freebie ist der Anreiz für einen Interessenten überhaupt seine E-Mail-Adresse zu hinterlassen und wird auf der Landingpage angeboten. Das kann ein eBook, eine Checkliste, eine Video-Erklärung oder auch eine Offline-Veranstaltung (z.B. kurzes kostenlos-Seminar) sein.

4.) Autoresponder
Der Interessent erhält nun in regelmäßigen Abständen automatisierte E-Mails. Darin erhält der Interessent neben Informationen mit einem echten Mehrwert auch kostenpflichtige Angebote. Diese E-Mails müssen grundsätzlich nur einmal eingerichtet werden und werden automatisch versendet. Einige Anbieter dieses E-Mail-Marketings bieten sogar eine „intelligente“ Lösung an, je nachdem ob z.B. ein Interessent eine E-Mail geöffnet hat oder aus der E-Mail heraus eine bestimmte Handlung vorgenommen hat.

5.) Verkauf
Ein Teil der Interessenten kauft eines oder mehrere der in den E-Mails angebotenen Produkte oder Dienstleistungen. Wichtig hier ist eine gute Qualität der Angebote. Heutzutage ist eine Rückgabegarantie Standard und schlechte Qualität äußert sich durch eine hohe Stornoquote.

Jetzt hast Du das übergeordnete große Bild eines automatisierten 24/7 Verkaufssystem kennengelernt, wie die erfolgreichen Online-Unternehmer ihr Geld verdienen. Da es auf die meisten Märkte anwendbar ist und zumindest mit dem heutigen Stand der Technik relativ zeitlos ist, wird es auch das Evergreen-System genannt. Wichtig ist hier zu wissen, dass Du wie ein richtiger Unternehmer agierst. Du musst etwas Geld investieren, um dadurch skalierbar noch mehr Geld zu verdienen. Das ist analog zu einem traditionellen Unternehmen, welches ebenfalls laufende Kosten für Grundstoffe, Miete, Personal und Arbeitsgeräte und ähnliches hat.

Natürlich ist das Verkaufssystem für Einsteiger ziemlich abstrakt und nicht jede Ebene im Sales-Funnel wirst Du wahrscheinlich gleich verstehen. Wenn Du mehr erfahren möchtest gibt es zwei Möglichkeiten. Du trägst Dich rechts oben in den kostenlosen Newsletter ein und erhältst in den nächsten Tagen per E-Mails wertvolle Tipps für ein eigenes (nebenberufliches) Online-Business und weitere Details zu den vorgestellten Ebenen des Verkaufssystems.

Falls Du nach diesem Artikel sagst, dass Du solch ein automatisiertes Verkaufsstem für Deine Nische, für Deine Angebote schnellstmöglichst errichten möchtest, dann ist das Evergreen-System genau das richtige für Dich.

Das Evergreen-System – die Komplettlösung für Einsteiger

Einer der besten Kurse über das Online-Marketing und um im Internet in relativ überschaubarer Zeit Gewinne zu erzielen, ist das Evergreen System von Said Shiripour.
Dieser Kurs ist in Sachen Preis/Leistung wirklich kaum zu toppen, denn Du erhältst hier ein breites Wissen für das gesamte Fachgebiet des Online-Marketings. Hier kannst Du Dir das einmalige Angebot anschauen >>>

evergreen_systemDu erfährst zu jedem Schritt des eben vorgestellten Verkaufssystem zahlreiche Detail-Informationen und bist innerhalb weniger Wochen in der Lage Dein eigenes Verkaufssystem aufzusetzen. Wenn Du noch kein oder nur wenig Know-how im Online-Marketing hast und alle notwendigen Informationen an einem Ort verfügbar haben möchtest, ist dieses System perfekt für Dich. Denn es zeigt Dir alle Grundlagen dieses doch sehr umfangreichen Themengebietes.

Deine Vorteile beim Weg des Geld verdienens über Online-Marketing:
– Du kannst Dir einen zusätzlichen Cashflow nebenberuflich aufbauen.
– Du brauchst Deinen Job nicht zu kündigen, um ein Einkommen im Internet zu generieren.
– Du benötigst kein Geld um Dir Dein eigenes Business aufzubauen. Du kannst also wirklich bei Null starten und Dein Online-Unternehmen als Cashmaschine nutzen.

Mit diesem Online-Kurs bekommst Du das Wissen zu einem wirklich äußerst günstigen Preis. Wenn Du Internet-Marketing lernen möchtest, gibt es in Deutschland kaum einen besseren Coach als Said Shiripour. Sei durchaus offen für Neues und schau Dir das Angebot zumindest mal an. Es kann Dir nichts passieren, denn bei diesem Kurs gibt es eine 30-Tage Geld-zurück-Garantie. Hier geht es zum Evergreen System >>>.

Du möchtest mehr über das Geld verdienen im Internet oder den Aufbau eines Online Business erfahren?
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Zum Weiterlesen:

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Ein System der Neukundengewinnung
März 4th, 2016 by Lars Hattwig

Theoretisch lassen sich die meisten Informationen im Internet recherchieren. Allerdings benötigt man dafür oft viel Zeit und muss die gewonnenen Erkenntnisse erst noch filtern. Denn fast zu jedem Thema gibt es mehr oder weniger qualifizierte Statements zu hören oder lesen. Man braucht schon etwas Glück und Zeit, um Blog- oder Webseiten-Autoren als zuverlässig, kompetent und seriös einstufen zu können.

Was ich persönlich zum Erlernen neuer Möglichkeiten nutze, sind Bücher bzw. eBooks, aber durchaus auch Online-Kurse bzw. Webinare, von Menschen, die ihre selbst gemachten Erfahrungen und Erfolge in solch einer digitalen Form anbieten.

Diese können ruhig auch etwas kosten. Denn mit dem dadurch erworbenen Wissen kann ich zukünftig selbst etwas anbieten, wie zum Beispiel einen Service oder gar ein Produkt, wodurch das investierte Geld in der Regel schnell wieder amortisiert wird. Geld, welches in die eigene Bildung bezahlt wird, ist eine Investition in sich selbst.

Einen solchen Online-Kurs habe ich in den letzten Wochen selbst gekauft und ausprobiert. Und zwar geht es darin um die quasi automatische Neukundengenerierung über das Internet. Ein Konzept, bei dem jeder Selbständige und Unternehmer hellhörig werden sollte. Denn herkömmliche Gewinnung neuer Kunden verläuft bei den meisten Firmen über Empfehlungen oder Marketing, bei dem entweder viel Geld bezahlt werden muss oder aber die eigene Präsenz notwendig ist.

Der Videokurs Future Sale ist ein 5 Wochen-Programm für jeden Unternehmer, der seine Neukundengewinnung über das Internet automatisieren möchte.

Zunächst fiel mir die sehr ordentlich strukturierte Übersicht der Inhalte auf. Diese sind zum einen pdf-Dokumente mit gut portionierten Inhalten, einigen Videos von Gast-Autoren und natürlich die Videos vom Kursanbieter Oliver Schmuck. Das kenne ich von anderen Online-Kursen auch anders, wenn keine richtige Struktur vorhanden war und ich mich erst eine Weile durch die Videos durchsuchen musste.

 

Übersicht der Kursinhalte des Video-Kurses Future Sale

Übersicht der Kursinhalte des Video-Kurses Future Sale

Die Kursinhalte sind für einen Zeitraum von fünf Wochen ausgelegt, in dem man täglich einen gut verarbeitbaren Inhalt durchnehmen kann. Abgesehen davon, dass man seinen PC, Tablet oder Notebook nutzen können sollte, sind keine Vorkenntnisse notwendig. Das heißt, selbst neben der eigentlichen Tätigkeit als Angestellter oder Selbständiger mit einem laufenden operativen Betrieb können in den Abendstunden die Informationen des Kurses aufgenommen und selbst umgesetzt werden. Zum einen ist es eine einfach nachzuvollziehende Schritt-für-Schritt-Anleitung, zum anderen finden jedoch auch fortgeschrittene Online-Unternehmer hier den ein oder anderen heißen Tipp.

Die Inhalte erstrecken sich von der Analyse von potentiellen Zielkunden und dem Erstellen eines Ratgebers über den raschen Aufbau einer Kunden-Webseite und dem Marketing bis hin zur Nutzung von modernen Varianten der Werbung bei Google und Facebook.

 

Content des Online-Kurs Future Sale

Beispiel eines Videos im Onlinekurs Future Sale

Die Videos selbst sind interessant und gut verständlich aufgebaut. Diese sind auch nicht zu lang, mit der Gefahr nach der Hälfte gedanklich abzuschalten.

Fazit

Selbst habe ich in diesem Kurs eine Menge lernen und bereits einige Inhalte erfolgreich umsetzen können. Wahrscheinlich wird fast jeder Selbständige und Unternehmer eine Umsatzsteigerung erfahren, wenn er die Tipps und Hinweise dieses Kurses befolgt. Denn das Internet bietet enorme Chancen an neue Kunden zu gelangen, und zwar rund um die Uhr und dauerhaft. Ist das System der Neukundengewinnung erst einmal eingerichtet, finden automatisiert neue potentielle Kunden, den Weg zum eigenen Business. Jeder Selbständige – gleich ob mit einem herkömmlichen Geschäft oder einem Online-Business sollte sich die Möglichkeit der Neukundengewinnung zumindest einmal näher anschauen.

Zum Schluss noch ein Wort zum Preis. Zunächst dachte ich an Kosten von knapp 100 Euro oder darüber. Dass die Kosten einmalig lediglich ein Drittel der von mir erwarteten Summe betrugen, wertet den Videokurs Future Sale noch einmal auf, letztendlich ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Daher, eine lohnende Investition: kaufenswert!

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Dezember 21st, 2015 by Lars Hattwig

Kürzlich habe ich darüber berichtet, was Affiliate-Marketing eigentlich ist und habe zwei Affiliate-Netzwerke vorgestellt. Kurz zur Erinnerung: Affiliate Marketing wird auch Empfehlungsmarketing genannt, weil jemand einen guten Service oder ein gutes Produkt weiterempfiehlt. Kommt es dabei entweder zu einer Anmeldung oder einem Verkaufsprozess, erhält der Empfehlende, auch Affiliate genannt, für den vermittelten Verkauf eine Provision.

Der Affiliate wird für seine Vermittlung zwischen einem Käufer und einem Unternehmen belohnt und kann auf diese Weise etwas Geld verdienen. Je mehr Kunden aufgrund seiner Empfehlung etwas kaufen oder sich anmelden (zum Beispiel für einen Newsletter), desto höher ist der Verdienst des Affiliate.

Nach einem Verkauf ist vor dem nächsten Verkauf. Es muss demnach erneut ein Kunde vermittelt werden, damit eine weitere Vergütung stattfinden kann. Sollten also aus irgendeinem Grund die Käufer ausbleiben, erhält der Empfehlungsgeber auch kein Geld mehr. Leute, die im Vertrieb eines Unternehmens arbeiten, kennen das sicher sehr gut. Im Verkauf kann man ziemlich gut Geld verdienen, aber jeweils am Anfang eines jeden Monats wird die eigene Provisions-Uhr wieder auf Null zurückgestellt und vergangene Verkäufe zählen nicht mehr.

Dennoch kann für einen Webseitenbetreiber diese Form des Einkommen schon passiv sein. Denn ist die Webseite erstellt, auf der regelmäßige Leser gelangen, fällt für den Betreiber kaum zusätzliche Arbeit an. Bei sogenannten Nischen-Webseiten, die eher spezialisierte Themen behandeln, kann diese Form des Marketings mit dem entsprechenden Affiliate-Angebot für den Besitzer der Online-Präsenz über viele Monate oder sogar einige Jahre einen regelmäßigen Verdienst bedeuten.

Das Video zum Affiliate-Marketing mit Lifetime-Provisionen auf dem Youtube Kanal von Passiver Geldfluss.

Lifetime-Provisionen bedeuten wiederkehrende Erträge
Es gibt jedoch auch einige Merchants oder Unternehmen, die für die Vermittlung eines Angebots dem Affiliate eine wiederkehrende Vergütung anbieten. Diese wird auch gerne Lifetime-Provision genannt. Im Strukturvertrieb von Unternehmen, wozu auch das Network-Marketing oder Multi-Level-Marketing gehören, ist diese Art der Vergütung durchaus häufiger anzutreffen. Lifetime bedeutet in der Realität jedoch nicht lebenslang für den Affiliate, sondern für die Andauer, die ein Kunde, der an den Werbepartner vermittelt wurde, auch tatsächlich Kunde bleibt. Solange dieser bei dem Merchant für Umsätze sorgt, wird der Affiliate anteilig an diesem Umsatz beteiligt.

Der wiederkehrende Umsatz für den Merchant oder Advertiser ist eine notwendige Voraussetzung für eine regelmäßige Provision an den Affiliate. Wenn jeweils nur einmalig ein Umsatz generiert wird, zum Beispiel für den Kauf eines eBooks, dann macht es aus der Sicht des Werbetreibenden keinen Sinn, den Empfehlungsgeber mehrfach zu bezahlen. Anders sieht die Sache jedoch aus, wenn durch den initialen Kauf ein Cross-Selling oder Upselling zu weiteren Käufen eines Kunden kommt. Das könnte beispielweise sein, wenn nach dem Erwerb des eBooks zusätzlich ein Onlinekurs gebucht wird. Sollte hier der Affiliate erneut eine Zahlung erhalten, zählt dies ebenfalls zur Lifetime-Provision. Diese ist natürlich nicht so regelmäßig zu erwarten, als bei einer längeren Mitgliedschaft, bei der ein Affiliate wiederkehrend eine Vergütung in gewohnter Höhe erhält.

Sollte es einem Affiliate gelingen zahlreiche Kunden zu werben und dies möglichst noch diversifiziert über mehrere Anbieter, kann das ein stabiles und von der Höhe her recht ordentliches passives Einkommen bedeuten.

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Mehrere geworbene Kunden, die regelmäßig Geld für ein Angebot zahlen, können für den Affiliate äußerst lukrativ sein.

Auch in Deutschland wächst das Angebot
Aber selbst, wenn wenn die notwendigen Voraussetzungen einer mehrfachen Vergütung gegeben ist, lassen sich darauf in Deutschland bislang noch eher wenige Firmen darauf ein. In den USA ist die Lifetime-Provision sehr viel verbreiteter, weshalb englischsprachige Webseiten hier mehr Möglichkeiten haben. Ein Hintergrund der zögerlichen Verbreitung dieser Vergütungsmethode ist der Gedanke, dass man als Firma mehr davon profitiert, wenn der Affiliate zwar einen Kunden wirbt, die nachfolgenden Umsätze aber komplett in der Firma bleiben. Das auf dem ersten Blick nachvollziehbare Interesse des Merchants bzw. Advertisers entpuppt sich jedoch letztendlich als nicht unbedingt zutreffend. Meine Erfahrung ist hier, dass schon Webseitenbetreiber Affiliate-Angebote abgelehnt haben, wenn es keine Lifetime-Provision gibt oder generell die prozentuale Vergütung zu niedrig ist. Der Anreiz für den Affiliate ist daher höher mehr für ein Angebot zu werben, wenn regelmäßige Vergütungen winken. Als Merchant sollte man es sich durch den Kopf gehen lassen, ob man lieber komplett auf einen Umsatz verzichtet oder durch jemanden zusätzlicher Umsatz generiert wird, von dem man einen gewissen Anteil an den Affiliate abgibt.

Trotz des noch überschaubaren Angebots nimmt diese Art der Vergütung für Affiliates auch in Deutschland zu, bei der eine Lifetime-Provision gezahlt wird. Weil eine Lifetime-Provision letztendlich passives Einkommen ist, zählt diese natürlich zur Königsdisziplin des Affiliate Marketings.

Auswahl von Anbietern einer Lifetime-Provision
Hier nun einige Unternehmen, die Partnerprogramme mit Liftime-Provisionen anbieten. Bei allen hier genannten Anbietern ist eine Teilnahme am Partnerprogramm kostenlos und man geht keine Verpflichtungen ein.

  • Digistore24.com
    Digistore24.com ist ein Affiliate-Netzwerk, bei dem etliche Partnerprogramme für verschiedensten Themen zu finden sind. Hier bieten zunehmend Partnerprogramme eine Lifetime-Provisionen an. Oft sind es kleinere Unternehmen oder auch Einzelpersonen, die auf diese Weise ihre Produkte vermarkten. Wer einen Webauftritt hat oder einen bald plant umzusetzen, sollte sich hier umschauen.
  • Adiro.de
    Adiro ist eine kleine Alternative zu Google Adsense, falls jemand Anzeigen von Google nicht schalten möchte oder nicht kann. Zur Verfügung stehen für den Einsatz Anzeigenbanner oder Textlinks. Bei Adiro bekommt man 15 Prozent auf alle Umsätze, die der geworbene Partner zukünftig generiert.
  • Finanzen.de
    Auch bei Finanzen.de können neue Affiliates geworben werden. Bei erfolgreicher Vermittlung fließen bei Finanzen.de von jedem gewonnenen Partner 5 Prozent vom Nettoumsatz des Vormonats in die eigene Tasche.
  • Check24.de
    Auch bei Check24 können nicht nur Provisionzahlungen für erfolgreiche Verkäufe, sondern zusätzlich durch die Gewinnung neuer Partner generiert werden. Zwischen 1 und 2 Euro erhält man bei Check24.de für zukünftig erfolgreiche Abschlüsse der geworbenen Affiliates.
  • SuperClix
    SuperClix ist ein Affiliate-Netzwerk, bei dem etliche Partnerprogramme für verschiedensten Themen zu finden sind. Und es ist eines der wenigen Affiliate-Netzwerke, bei denen Lifetime-Vergütungen für geworbene Partner bezahlt werden. Bei SuperClix erhält man 5 Prozent Umsatzbeteiligung der zuvor vermittelten Partner.
  • Cleverreach
    Für die Versendung des Newsletters auf finanziell umdenken verwende ich das Angebot von Cleverreach und finde es ziemlich komfortabel und zuverlässig. Cleverreach zahlt seinen Affiliates für vermittelte Kunden dauerhaft eine Provision von 20 Prozent für alle Umätze, die sie bei Cleverreach machen.
  • Webinaris
    Neuartige digitale Angebote sorgen für viele Möglichkeiten, um ein einmal produziertes Produkt mehrfach zu verwenden. So kann ein einmal erstelltes Webinar, zum Beispiel über ein Produkt, eine Dienstleistung oder einen interessanten Sachverhalt, beliebig oft für Zuschauer im Web angeboten werden. Hier geht es zum Anbieter Webinaris, der für jeden vermittelten User eine Lifetime-Provision von 20 Prozent zahlt.

Die Liste ist sicher nicht vollständig und daher lediglich eine Auswahl, die aber für viele verschiedene Themen – nicht nur bei Finanzern und passives Einkommen – verwendet werden kann. Wer selbst Produkte über Affiliates vertreiben möchte, kann diese zum Beispiel für eine monatliche Gebühr über Sendowl.com anbieten. Das macht vor allem dann Sinn, wenn recht viele Produkte verkauft werden. Die in Deutschland neben Amazon bekanntere Plattform ist das oben erwähnte digistore24.com. Das kann sich vor allem bei einer geringeren Anzahl von Verkäufen lohnen, weil anders als bei Sendowl digistore24 bei jedem Kauf etwas abbekommt.


Zum Schluss noch der Hinweis, dass diese Form des passiven Einkommens eine ist, bei der zuvor kein Startkapital benötigt wird. Also im Gegensatz zum Aktien- oder Immobilienbesitz, bei dem zunächst einmal Geld notwendig ist, um weiteres Geld zu verdienen.

In der Praxis ist es so, dass einige geworbene Kunden irgendwann nicht mehr dabei sind. Ein gewisser Schwund stellt sich natürlich ein. Aber wenn man es fertig bringt mehr neue Kunden zu werben als aufhören, ist das schon eine lukrative Verdienstmöglichkeit.

Hast Du bereits Erfahrungen mit Lifetime-Provisionen machen können?

Zum Weiterlesen:

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Dezember 9th, 2015 by Lars Hattwig

Sobald jemand eine Webseite erstellt oder einen Blogprojekt gestartet hat, stellt sich für den frischen Webseitenbetreiber die Frage, ob sich damit auch etwas Geld verdienen lässt. Junge Webseiten sind für professionelle Vermarktungen noch uninteressant, um zum Beispiel Anzeigen zu schalten. Aus Erfahrung kann ich bestätigen, dass diese sich erst melden, wenn die Anzahl der Seitenaufrufe Richtung 100.000 geht. Die bekannteste und einfachste Variante auf seiner eigenen Webseite Anzeigen zu schalten und auf diese Weise etwas Geld zu verdienen, ist mit Anzeigen von Google. Lange Zeit waren Werbeanzeigen das Kerngeschäft von Google, mittlerweile ist es unter dem noch recht neuen Konzernnamen Alphabet nur noch ein Geschäftsmodell von mehreren. Wie Du mit Google Adsense Deine Webseite monetarisieren kannst und worauf dabei zu achten ist, erfährst Du in diesem Artikel.

Was ist Google Adwords und wer schaltet bei Google Werbeanzeigen?
Da Google tiefgehend in die private und kommerzielle Nutzung des Internets integriert ist, ist es für Werbetreibende eine interessante Variante auf das eigene Angebot hinzuweisen. Bei diesem Service, der Google AdWords heißt, können Unternehmen Werbung buchen und diese werden in Textform oder als Banner in den Google Suchergebnissen bzw. im Google Werbenetzwerk angezeigt. Zum Google Werbenetzwerk zählen sämtliche Webseiten, die Google Adsense eingebaut haben.

Wie kann ich mich für Google Adsense anmelden?
Um Euch für Google Anzeigen anzumelden, geht Ihr auf die Seite www.google.com/adsense. Dort könnt Ihr Euch entweder mit Eurem googlemail.com – Konto anmelden und diese mit Adsense verknüpfen oder Ihr erstellt ein neues googlemail.com – Konto, weil Ihr noch keins habt oder weil dafür eine separate E-Mail Adresse haben wollt. Anschließend müsst Ihr einige Angaben zu Eurer Webseite machen. Nach dem Absenden werden die Angaben erst einmal von Google geprüft. Wie lange die Prüfung aktuell dauert, kann ich nicht genau sagen, weil meine Anmeldung bereits einige Jahre zurück liegt. Im schlimmsten Fall müsst Ihr ein paar Tage auf eine Antwort warten. Um jedoch eine Webseite präsentieren zu können, die bereits das Interesse einiger Leser geweckt hat, sollten schon einige Artikel vorhanden sein oder bei einer statischen Webseite einige Unterseiten vorhanden sein. Sonst kann es passieren, dass Ihr seitens Google abgelehnt werdet.

Google Anzeigen erstellen
Nach erfolgreicher Bestätigung von Google geht es nun darum eine Google Anzeige zu erstellen. Nach dem Einloggen bei www.google.com/adsense klickt Ihr oben auf „Meine Anzeigen“. Sobald Ihr bereits Anzeigen erstellt habt, erscheinen sie auf dieser Seite mit dem jeweiligen Erstelldatum. Da Ihr bislang ja noch keine Anzeigen ausgewählt habt, klickt Ihr auf „+Neuer Anzeigenblock“. Nun seht Ihr eine Auswahl von Anzeigenformaten, die Google selbst vorschlägt. Die Vorschläge basieren auf statistisch besonders erfolgreiche Formate (häufig angeklickt oder hoher Umsatz) oder welche, die flexibel sind. google_adsense_einstellung So ist zum Beispiel das vierte Anzeigenformat von links „Large Mobile Banner“ mit 320 x 100 Pixel gut geeignet für die Nutzung auf SmartPhones. Daher auch das kleine SmartPhone-Zeichen rechts unten vom Anzeigenformat. Ebenfalls ist das ganz linke „Responsive“ für die zunehmende Nutzung auf Smart Phones optimiert, aber es passt sich auch auf Notebook- bzw. PC-Seiten dem verfügbaren Platz an. Die anderen Anzeigenformate haben eine feste Größe. Neben den Vorschlägen lassen sich aber viele weitere Formate auswählen und erstellen. Über der Auswahl der Formate kann der Anzeige zur besseren eigenen Zuordnung noch einen Namen bekommen. Weiter unten lässt sich das Anzeigenformat für Textanzeigen noch farblich anpassen, damit es besser zur eigenen Webseite passt. Im Standardfall solltet Ihr Text- und Displayanzeigen zulassen. Dann wird entweder eine Grafik oder ein kleiner Film oder nur Textanzeigen eingeblendet. Ich hatte in einigen begründeten Fällen entweder nur Textanzeigen oder nur grafische Anzeigen zugelassen. Das drückt aber jeweils auch etwas den Erlös. Sobald Ihr alle gewünschten Einstellungen vorgenommen habt, drückt Ihr unten auf den Button „Speichern und Code abrufen“. Diesen Quellcode kopiert Ihr nun an den gewünschten Ort Eurer Webseite.

Beispiel einer Platzierung von Google Adsense auf www.passivergeldfluss.de

Beispiel einer Platzierung von Google Adsense auf www.passivergeldfluss.de

Wie erfolgt die Bezahlung?
Grundsätzlich wird pro Klick abgerechnet, wobei es keinen konstanten Klickpreis gibt. Dieser hängt unter anderem von der Qualität der eigenen Webseite, aber auch von der des werbenden Kunden ab. Auch die Beliebtheit der Themen oder Begriffe, die Werbetreibende für Google Adwords wählen hat Einfluss auf die Höhe des Klickpreises. Hinzu kommen noch Schwankungen aufgrund der Tages- und Jahreszeit. Jetzt hängt es auch davon ab, wie viele Menschen auf solch ein Google Anzeige klicken. Diejenigen, die eine solche Anzeige erkennen, klicken in der Regel nicht darauf, außer wenn dort etwas angezeigt wird, was sie gerade suchen. Als Faustformel kann eine Klickrate von 1% angenommen werden. Also von hundert Besuchern klickt in der Regel einer auf die Google-Werbung. Damit wird auch klar, dass sich diese Form der Werbung erst lohnt, wenn ein ausreichend hoher Traffic auf der eigenen Webseite stattfindet. Aber der Erlös pro Monat hängt auch davon ab, an welchen Stellen der eigenen Webseite Du die Google-Anzeigen platzierst. Denn es gibt nachweislich Stellen auf Websites, die den Lesern im statistischen Mittel besonders auffallen.

Beste Positionierung von Google Adsense Anzeigen
Jetzt haben wir besprochen, dass die Verdienstmöglichkeiten unter anderem von der Positionierung der Google Adsense Anzeigen abhängen. Natürlich drängt sich jetzt bei Dir bestimmt die Frage augoogle_adsense_Positionierungf, welches denn die besten Positionierungen sind? Auch hier hängt es von bestimmten Faktoren ab. Die Anzeige sollte für Leser gut sichtbar sein. Ich habe schon Webseiten gesehen, da war erst ganz unten auf der Seite, in einem Bereich, in dem es höchstens Zusatzinformationen, aber nicht zwingend interessanten Content gibt. Dass bei solch einer Platzierung die Ergebnisse zu wünschen übrig lassen, brauche ich wohl nicht separat erwähnen. Google selbst gibt jedoch eine Guideline mit „Best Practices für das Anzeigen-Placement„, nach denen die Erfahrungen für verschiedene Aufbauten von Webseiten zusammengefasst sind, die Google selbst gemacht hat. Dabei wird durchaus unterschieden, ob es sich um einen Blog oder einer statischen Webseite handelt. Dennoch ist natürlich jede Webseite und jeder Blog individuell etwas anders aufgebaut und als Betreiber einer Webpräsenz muss Du ein bisschen ausprobieren, an welchen Stellen die besten Erfolge auftreten.

Was solltest Du nicht tun?
Generell sollte man nicht selbst auf die Anzeige klicken. Auch wenn man seine „Kumpels“ beauftragt regelmäßig auf die eigene Werbung zu klicken, bekommt dies Google irgendwann ein mal mit. Im schlimmsten Fall droht ein Ausschluss aus Google Adsense. Selbst kann ich bestätigen, dass fast im Livebetrieb Google eine Möglichkeiten gefunden hat, auffällige Klicks auf Anzeigen zu korrigieren. Ein mehrfaches Anklicken kann passieren, wenn es Probleme beim Laden einer Webseite gibt oder jemand sehr jungen oder sehr hohen Alters mehrfach auf die Anzeige geklickt hat. So wurden die angezeigten Erträge in solchen Fällen nach unten korrigiert.




Auch die Anzahl der Werbebanner von Google sollten nicht zu hoch sein. Wenn eine Webseite plötzlich mehr Werbung als eigentlichen Content bietet, ist sicher eine gewisse Schmerzgrenze überschritten. Schließlich möchten die Leser ja in erster Linie auf Deiner Webseite etwas interessantes von Dir oder über Dich erfahren. Früher galt einmal die Regel mehr als drei Google-Anzeigen pro Unterseite sind nicht zulässig. Und tatsächlich wurden dann weitere Anzeigen einfach nicht angezeigt. Weitere Konsequenzen sind mir jedoch nicht bekannt. Die Regel mit maximal drei Werbefenstern kann ich heute nicht mehr bestätigen und es werden auch vier oder fünf Anzeige-Blöcke eingeblendet. Bei sehr langen Unterseiten mit viel Text und sonstigem Content können auch vier oder fünf Banner für Leser noch vertretbar sein – sofern nicht alle besonders groß gestaltet sind.

Wie viel Geld ist mit Google Adsense zu erwarten?
Für viele Webseitenbetreiber, die zwar eine Menge aktive Stammleser haben, aber bei denen der Traffic insgesamt begrenzt ist, werden mit Google Adsense eher nur ein Taschengeld verdienen. Für diese Gruppe passt das Affiliate-Marketing oder eine andere Monetarisierung vielleicht besser. Wenn es Richtung 100.000 Page Views geht, bei denen auch ein guter Teil von Suchmaschinen auf die Website gelangt, sollte monatlich zumindest ein dreistelliger Eurobereich drin sein. Das sind aber nur Richtwerte und auch davon abweichende Varianten sind möglich, selbst wenn sie weniger wahrscheinlich sind. Grundsätzlich sollte Google Adsense nicht die Haupteinnahmequelle sein, sondern nur ein Teil eines Monetarisierungskonzepts. Denn eine Diversifizierung der möglichen Geldquellen schützt vor einer zu großen Abhängigkeit nur eines Anbieters. Wenn Du noch weitere Fragen zu Google Adsense hast oder Du andere Erfahrungen als von mir hier beschrieben gemacht hast, dann hinterlasse einfach einen Kommentar unter dem Artikel.

Zum Weiterlesen:

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Dezember 7th, 2015 by Lars Hattwig

Unter den Fans von Dividenden-Aktien machte kürzlich die internationale prominente Seite http://www.dividendmantra.com/ Schlagzeilen. Dort beschrieb mehrere Jahre lang ein Angestellter mit einem durchschnittlichen Gehalt seinen Weg, mit Dividenden-Investments passives Einkommen aufzubauen. Nach einigen Jahren kündigte er seinen Job und lebte als Vollzeit-Blogger von den Einnahmen aus seinem Online-Business und Dividenden-Einnahmen. Diese Lebensgeschichte faszinierte viele tausend Leser und auch seine Zusammenfassung als eBook war ein Erfolg. Doch dann folgten erste Misstöne bei den Lesern als der Betreiber bekanntgab, dass zukünftig weitere Personen an dieser Webseite mitwirken würden. Im November 2015 wurde den Lesern jedoch klar, dass diese Webseite verkauft worden war. Die Unzufriedenheit darüber, dass die Leser den weiteren Erfolgsweg ihres Idols nun nicht mehr verfolgen konnten, war deutlich in den Kommentaren abzulesen. Verständlich, denn ab sofort war der Blog nicht mehr derselbe wie zuvor.

Verkauf eines Unternehmens kann auch Vorteile haben
Der Vorgang des Domainhandels ist durchaus vergleichbar mit der traditionellen Wirtschaft. Hier ist es üblich ein Unternehmen aufzubauen, um es anschließend mit einem möglichst hohen Preis zu verkaufen. Ein Ratgeber zum Aufbau und anschließendem Verkauf eines Unternehmens ist „Die Lizenz zum Reichwerden“ von Paul Misar. Für die Mitarbeiter ist der Verkauf der Firma, die ihnen das Geld für ihre regelmäßigen Ausgaben zahlt, oft eine Phase der Ungewissheit. Ich selbst habe früher als Angestellter mehrfach einen derartigen Verkauf mitgemacht und weiß, dass er jeweils Vorteile als auch Nachteile haben kann. Pauschal verurteilen kann man einen Verkauf eines Unternehmens nicht, denn es gibt auch Beispiele, wie ein schwächelndes Unternehmen durch professionelles Management wieder wettbewerbsfähig gemacht wurde. Ein Beispiel dafür ist Berentzen, welches viele sicher vom bekannten Apfelkorn kennen. Im Jahr 2008 war das Unternehmen schwer angeschlagen und wurde erst durch den Aufkauf und die Sanierung des Beteiligungsunternehmens Aurelius wieder zurück auf den Erfolgskurs gebracht.

Ein prominent bei Google platzierter Domainname ist ein Vermögenswert
Aber zurück zur digitalen Welt. Der Verkauf einer beliebten Webseite kann unterschiedliche Gründe haben. Vergessen darf man dabei nicht, dass eine gut laufende Webseite mit entsprechender Monetarisierung nicht nur ein kleines Unternehmen ist, sondern ein passives Einkommen generiert. Der Verkauf solch einer Geldmaschine sollte daher gut überlegt sein.

Vielleicht erinnern sich einige von Euch noch daran, dass Marc Zuckerberg von Facebook zu anfänglichen Zeiten ein Angebot von einer Milliarde US-Dollar ausgeschlagen hatte. Gut, das sind Beträge, die Webseiten nicht erreichen. Wer jedoch im Laufe der Zeit eine Webseite hochgezogen hat, die beispielsweise 500 oder 1.000 Euro monatlich Umsatz generiert, muss sich schon gut überlegen, ob die Gans mit den regelmäßig produzierenden „goldenen Eiern“ wirklich geschlachtet, also verkauft werden soll. Auf der anderen Seite kann es sein, dass man selbst verspürt den Zenit für diesen Blog oder für diese Webseite überschritten hat. Dann kann der Verkauf für einen ordentlichen Preis durchaus Sinn machen. Gründe für den oben genannten Fall sind bislang nur Spekulationen.

Aber möglicherweise hat der ehemalige Blogbetreiber gemerkt, dass im Grunde „alles zum Thema gesagt“ worden ist. Oder er suchte nach neuen Herausforderungen. Dennoch ist ein Domainname, den Du im Laufe der Zeit mit Inhalten füllst und somit prominent machst, ein echter Vermögenswert. Gerade wenn viele geschriebene Artikel von Google relativ hoch gerankt sind, ist diese Webseite selbst ohne weitere große Aktivitäten für eine Weile eine Cashcow, die regelmäßig Geld produziert.

Zum Weiterlesen

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Dezember 5th, 2015 by Lars Hattwig

Wenn von passiven Einkommenströmen gesprochen wird, wirft man in der Regel alle Möglichkeiten die es gibt, in einen Topf. Details zu den Varianten werden wir uns in späteren Artikeln noch anschauen. Allerdings lässt sich das passive Einkommen in zwei übergeordnete Kategorien einteilen: Zum einen in

  1. Passives Einkommen über Startkapital
  2. Passives Einkommen ohne Anfangskapital

Mit „Startkapitel“ sind schon größere Summen, also höhere fünfstellige, meist jedoch sechs- oder siebenstellige Eurosummen gemeint. „Ohne Anfangskapital“ meint auch nicht, keinen einzigen Euro zu besitzen, sondern dass keine großen Ersparnissen notwendig sind. Vorab müssen wir kurz den Begriff Vermögenswert definieren. Oft wird eine Anschaffung wie eine Maschine, ein Auto oder eine Immobilie als Vermögenswert eingestuft, weil man damit bei einem späteren Verkauf wieder einen entsprechenden Geldwert erhält. Hier möchte ich die Definition eines Vermögenswertes anders festlegen: Vermögenswerte sorgen für einen permanenten Geldstrom das eigene Portmonnaie Das heißt, alles was keinen regelmäßigen Geldfluss auf das eigene Konto verursacht, ist auch kein Vermögenswert.

Mit Startkapital Vermögenswerte kaufen
Wer eine Menge Geld auf dem Konto hat, investiert dieses in Wertpapiere, Anleihen, vorwiegend jedoch Aktien oder in andere Sachwerte wie Immobilien. Auf diese Weise kassiert der Investor Zinsen, Dividenden oder Mieteinnahmen. Auf der Seite Passiver Geldfluss haben wir uns ziemlich ausführlich mit diesem Thema befasst. Das ist eine ziemlich bequeme Form des passiven Einkommens, jedoch ist dazu erst einmal ein ordentlicher Kontostand notwendig.

Ohne Anfangskapital Vermögen erschaffen
Die spannendere, aber insgesamt schwierigere Form des passiven Einkommens ist selbst Vermögenswerte zu erschaffen. Hier fangen wir gleich mit der Königsdisziplin an, nämlich ein eigenes Unternehmen zu gründen, welches an die Börse geht und andere Menschen von diesem Unternehmen kleine Anteile an Vermögenswerten in Form von Aktien kaufen.
Ok, bevor jetzt alle Leser demotiviert den Artikel wegklicken, es geht auch sehr viel kleiner. Wer es grundsätzlich fertig bringt Lösungen für die Probleme anderer Menschen anzubieten oder emotional eine Kundschaft zu erreichen, befindet sich auf einem guten Weg ordentlich Geld zu verdienen. Das fängt schon bei etwas scheinbar banalem wie einem eBook oder einem anderen digitalen Produkt (z.B. Online-Kurs) an. Wenn derartige Produkte erfolgreich an den Markt gebracht werden können, liefern sie dem Autor oder Produzenten über längere Zeit ein passives Einkommen.
Selbst eine viel besuchte Webseite ist ein Vermögenswert, gerne werden auch Domainnamen gehandelt. Im heutigen schnelllebigen Informationszeitalter ist jedoch zu einer Unternehmensgründung in vielen Fällen kein größeres Kapital mehr notwendig. Hauptsächlich ist eine Idee, kluges Vorgehen und unternehmerisches Denken wichtig. Die Gründung und der Aufbau einer Firma hat natürlich das Potential noch nachhaltiger und voluminöser einen Vermögenswert zu erschaffen. Also mit Wissen und einer Idee ist es möglich selbst ohne viel Geld auf dem Konto Vermögenswerte zu schaffen, um damit Geld zu verdienen. Oft ist es in der Praxis jedoch so, dass beide Formen des aktiven und passiven Einkommens anteilmäßig in einem Geschäftsmodell enthalten sind.

Unterschied aktiv versus passiv am Geschäftsmodell zu merken
Der klassische Fall ist der Auftrag für eine individuelle Tätigkeit oder Dienstleistung. Das kann zum Beispiel der Aufbau einer für den Kunden passenden Webseite, eine Beratung oder eine handwerkliche Tätigkeit sein. Dabei arbeitet eine Person für jemand anderen, bringt dafür Zeit auf und wird anschließend für diese Zeit einmal bezahlt. Sobald der Auftrag beendet ist, fließt auch kein weiteres Geld – solange nicht nachfolgend erneut ein individueller Auftrag zu erledigen ist. Der andere Weg ist einmalig etwas zu produzieren, wofür jedoch anschließend mehrfach bezahlt wird. Typische Beispiele sind die Veröffentlichung eines Buches, das Verkaufen von Application Software (Apps), der Verkauf von Lizenzen für eine temporäre Nutzung von digitalen Produkten oder die Bereitstellung von Informationen auf einer Webseite, auf der Anzeigen geschaltet werden. Nachteil ist jedoch dafür geringere Preise erzielen zu können als bei einem individuellen Auftrag. Ein Blog ist ein schönes Beispiel für eine Mischform aktiv und passiv. Einerseits muss ein Blog durch aktive Arbeit am Leben gehalten werden, weil sonst ein Teil der Leser verschwinden. Auf der andere Seite sind besonders zeitlose Themen, aber mit hochwertiger Qualität oft noch über mehrere Jahre in den Suchmaschinen, vor allem Google, weit vorne indexiert. Damit gelangt noch längere Zeit ein Besucherstrom auf ältere Artikel, für die der Blogbetreiber nichts mehr groß tun muss. Das ist der passive Anteil.

Passives Einkommen bringt Zeitvorteil
Da nach Fertigstellung des Produkts mitunter jahrelang ein Geldfluss stattfindet, kann man in dieser Zeit neue Projekte angehen, die anschließend erneut für längere Zeit einen Geldstrom produzieren.

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