Warum ist Marketing so wichtig? – Newsletter zum E-Mail-Marketing – Artikelserie Teil 3

Im ersten Teil der Artikelserie „Warum ist Marketing so wichtig?“ haben wir uns angesehen, warum es grundsätzlich notwendig ist, für sein Angebot zu werben und dafür Marketing zu betreiben. Im zweiten Teil hatten wir uns angeschaut, dass ein Blog ein gutes Marketing-Instrument ist. In diesem dritten Teil schauen wir auf die Vorteile, die ein Newsletter für das Marketing bietet.

Warum überhaupt einen Newsletter?

Die Frage, warum man denn überhaupt einen Newsletter braucht, taucht immer mal wieder auf. Denn wenn jemand einen Blog mit guten Inhalten betreibt, so kommen doch die Stammleser immer wieder zurück und im Laufe der Zeit weitere Leser – zum Beispiel von Google – hinzu. Warum sollte dann noch jemand zusätzlich zu den Blog-Artikeln E-Mail für den Newsletter versenden? Schließlich bedeutet beides Arbeit und bekommt nicht jeder heute schon genug E-Mails pro Tag? Wie werden jetzt sehen, warum jeder, der eine Dienstleistung oder ein Produkt verkaufen möchte, um den Aufbau einer E-Mail-Liste nicht herumkommt.

Der Aufbau einer Newsletterliste gehört zum E-Mail-Marketing unbedingt dazu.

Der Aufbau einer Newsletterliste gehört zum E-Mail-Marketing unbedingt dazu.

Fünf Gründe für den Aufbau einer E-Mail-Liste

1.) Unabhängigkeit von externen Einflussgrößen

Wer rechtmäßig – also mit dem double Opt-in Verfahren – E-Mail-Adressen gesammelt hat, kann selbst bestimmen, wann der Interessent welche Inhalte zugestellt bekommt. Wer sich rein auf eine Webseite oder einem Blog verlässt, ist darauf angewiesen, dass von den Suchmaschinen wie Google regelmäßig neue Interessenten hinzukommen. Bei jedem Google-Update besteht das Risiko, dass die früheren Artikel im Google-Ranking aus irgendwelchen Gründen heruntergestuft werden, womit auf einmal weniger Besucher auf die Webseite gelangen. Wer es schafft, auch durch andere Kanäle neue „Leads“, also Interessenten in seine E-Mail-Liste zu gewinnen, ist auch nicht mehr so von neuen und zahlreichen Blog-Artikeln abhängig.

2.) Automatisierbarkeit von E-Mails

Im Standardfall schreibt niemand seine Newsletter-Interessenten mit Nachrichten aus seinem privaten E-Mail-Postfach an, sondern nutzt Anbieter einer E-Mail-Software. Diese ermöglicht nicht nur das bequeme Erstellen von Newslettern, sondern von sogenannten Autorespondern. Das sind einmal angefertigte E-Mails, die zu bestimmten Anlässen oder zu einer bestimmten Zeit nach Eintrag in die E-Mail-Liste versendet werden. Ein neuer Interessent erhält auf diese Weise nach einer Begrüßung im Abstand von einigen Tagen einige Informationen über die Vorteile des eigenen Angebots oder Vor- und Nachteile eines bestimmten Themas, wofür sich der Interessent angemeldet hat. Auf diese Weise läuft ein Großteil des E-Mail-Marketings unabhängig von der Größe der Newsletter-Liste automatisch ab.




3.) E-Mails sind persönlich und erhalten eine hohe Aufmerksamkeit

Das Versenden einer E-Mail landet im persönlichen Postfach des Interessenten. Heutzutage erfährt der Nutzer durch ein Signal schon auf dem Smart Phone von der E-Mail, die ihm gerade zugesandt wurde. Das heißt, die Chance, dass der Newsletter-Abonnent diese Nachricht von Dir erhält und auch liest ist ziemlich hoch. So gilt eine Öffnungsrate von 25 bis 30% bereits als guter Wert. Bei 1.000 Abonnenten – eine Zahl, die noch nicht einmal besonders hoch ist – lesen Deine Nachricht immerhin 250 bis 300 Menschen. In meinen Newsletterlisten erreiche ich meistens eine Öffnungsrate von über 50%. Mit einer E-Mail-Liste kannst Du deine eigene Community zu Deinem Spezialthema aufbauen.

4.) Die Chance etwas zu verkaufen ist in Newslettern höher als auf dem Blog

Wenn Du diesen Artikel liest, gehe ich davon aus, dass Du auch etwas verkaufen möchtest. Wer sich in Deinem Newsletter einträgt, hat in der Regel schon mehrfach von Dir gehört oder gelesen. Selbst wenn Du neue Leute für Deinen Newsletter gewinnen kannst, werden Sie in den kommenden Tagen weitere Informationen von Dir erhalten und beginnen Dir zu vertrauen. Sie haben den Eindruck, dass Du ein Experte auf dem Themengebiet bist und sind einen gewissen Qualitätsstandard von Dir gewohnt. Wenn solch eine „Beziehung“ zwischen Dir und dem Newsletter-Abonnent entstanden ist, wird er eher etwas von Dir kaufen als wenn er Dich noch nicht kennen sollte.
Im Gegensatz dazu ist ein Großteil der reinen Blogleser lediglich daran interessiert mal neue Infos zu erhalten und hat in den meisten Fällen auch kein Kaufinteresse. Das gilt auch für Leute, die aufgrund einer Suche zufällig auf den Blog landen. Die meisten sind anschließend auch schnell wieder weg, wenn sie gefunden haben, was sie wollten.

5.) Geringe Kosten und hohe Flexibilität

Im Vergleich zu anderen Wegen auf sich aufmerksam zu machen, sind E-Mails preisgünstig und besonders flexibel. Selbst bei den professionellen E-Mail-Anbietern ist der Versand bei kleinen E-Mail-Listen zunächst kostenlos. Erst ab einer bestimmten Abonnentengröße sind die Anbieter kostenpflichtig. Aber Preis und Leistung stehen in einem guten Verhältnis. Denn wenn Du an einer größeren Anzahl von Newsletter-Abonnenten etwas verschickst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der erzielte Umsatz merklich höher ist als die Kosten für den Newsletter-Anbieter.
Zudem ist eine E-Mail auch sehr flexibel. So kannst Du ziemlich spontan eine eilige Nachricht herausschicken, die sofort ankommt, im Gegensatz zum Beispiel über die Zustellung per Post.

Fazit E-Mail-Marketing und zwei Newsletter-Anbieter

Mit dem Aufbau einer Newsletter-Liste bist Du in der Lage effizientes E-Mail-Marketing zu betreiben. Die E-Mail-Adressen der Interessenten gehören so lange Dir, bis sich jemand wieder ausgetragen hat. Du bist damit unabhängig von den Algorithmen der Suchmaschinen – allen voran Google – und von Deiner Aktivität auf Blogs und Webseiten. Wenn Du über kurz oder lang etwas verkaufen möchtest, ist der Aufbau einer Newsletter-Liste ein MUSS.
Über diverse Möglichkeiten, wie du es schaffst möglichst anhaltend neue „Leads“ zu gewinnen, erfährst Du in einer der nächsten Artikel.

Zum Schluss möchte ich noch zwei Newsletter-Abonnenten nennen, mit denen Du gutes E-Mail-Marketing durchführen kannst. Da ist zum einen CleverReach, was gut für Einsteiger geeignet ist. Denn der Versand an eine kleine E-Mail-Liste ist kostenlos und es stehen hilfreiche Templates für die Erstellung von E-Mails zur Verfügung.

Zum anderen ist bei den professionelleren E-Mail-Marketern Klick-Tipp ziemlich häufig im Einsatz. Hier ist das Erstellen von E-Mails weniger komfortabel als bei Clever Reach, dafür können die Interessen von den Abonnenten ziemlich scharf ausfindig gemacht werden, womit ein sehr gezieltes Anbieten von Informationen und Produkten möglich ist. Gerade für Leute mit kleineren E-Mail-Listen ist der Preis jedoch ziemlich sportlich. Wenn Du bereits über 2.500 Abonnenten hast oder sehr gezieltes Marketing mit dem Ziel einer hohen Verkaufsrate durchführen möchtest, relativiert sich der Preis bei Klick-Tipp wieder.

Der Newsletteranbieter CleverReach ist besonders für Einsteiger gut geeignet.

Der Newsletteranbieter CleverReach ist besonders für Einsteiger gut geeignet.

Das war der dritte Teil der Serie „Warum ist Marketing so wichtig?„. Im bald folgenden vierten Teil berichte ich, warum YouTube als ein sehr starkes Marketing-Instrument genutzt werden kann.

Hier sämtliche geplanten Artikel zur Serie:

Du möchtest mehr über das Geld verdienen im Internet oder den Aufbau eines Online Business erfahren?
Dann trage Dich sich rechts oben in den kostenlosen Newsletter von Onlinegeldfluss ein. Hole Dir mit der Anmeldung in den Newsletter zusätzlich das gratis eBook „12 Grundregeln für den finanziellen Wohlstand“

Zum Weiterlesen:

September 11th, 2016 by