Dezember 21st, 2015 by Lars Hattwig

Kürzlich habe ich darüber berichtet, was Affiliate-Marketing eigentlich ist und habe zwei Affiliate-Netzwerke vorgestellt. Kurz zur Erinnerung: Affiliate Marketing wird auch Empfehlungsmarketing genannt, weil jemand einen guten Service oder ein gutes Produkt weiterempfiehlt. Kommt es dabei entweder zu einer Anmeldung oder einem Verkaufsprozess, erhält der Empfehlende, auch Affiliate genannt, für den vermittelten Verkauf eine Provision.

Der Affiliate wird für seine Vermittlung zwischen einem Käufer und einem Unternehmen belohnt und kann auf diese Weise etwas Geld verdienen. Je mehr Kunden aufgrund seiner Empfehlung etwas kaufen oder sich anmelden (zum Beispiel für einen Newsletter), desto höher ist der Verdienst des Affiliate.

Nach einem Verkauf ist vor dem nächsten Verkauf. Es muss demnach erneut ein Kunde vermittelt werden, damit eine weitere Vergütung stattfinden kann. Sollten also aus irgendeinem Grund die Käufer ausbleiben, erhält der Empfehlungsgeber auch kein Geld mehr. Leute, die im Vertrieb eines Unternehmens arbeiten, kennen das sicher sehr gut. Im Verkauf kann man ziemlich gut Geld verdienen, aber jeweils am Anfang eines jeden Monats wird die eigene Provisions-Uhr wieder auf Null zurückgestellt und vergangene Verkäufe zählen nicht mehr.

Dennoch kann für einen Webseitenbetreiber diese Form des Einkommen schon passiv sein. Denn ist die Webseite erstellt, auf der regelmäßige Leser gelangen, fällt für den Betreiber kaum zusätzliche Arbeit an. Bei sogenannten Nischen-Webseiten, die eher spezialisierte Themen behandeln, kann diese Form des Marketings mit dem entsprechenden Affiliate-Angebot für den Besitzer der Online-Präsenz über viele Monate oder sogar einige Jahre einen regelmäßigen Verdienst bedeuten.

Das Video zum Affiliate-Marketing mit Lifetime-Provisionen auf dem Youtube Kanal von Passiver Geldfluss.

Lifetime-Provisionen bedeuten wiederkehrende Erträge
Es gibt jedoch auch einige Merchants oder Unternehmen, die für die Vermittlung eines Angebots dem Affiliate eine wiederkehrende Vergütung anbieten. Diese wird auch gerne Lifetime-Provision genannt. Im Strukturvertrieb von Unternehmen, wozu auch das Network-Marketing oder Multi-Level-Marketing gehören, ist diese Art der Vergütung durchaus häufiger anzutreffen. Lifetime bedeutet in der Realität jedoch nicht lebenslang für den Affiliate, sondern für die Andauer, die ein Kunde, der an den Werbepartner vermittelt wurde, auch tatsächlich Kunde bleibt. Solange dieser bei dem Merchant für Umsätze sorgt, wird der Affiliate anteilig an diesem Umsatz beteiligt.

Der wiederkehrende Umsatz für den Merchant oder Advertiser ist eine notwendige Voraussetzung für eine regelmäßige Provision an den Affiliate. Wenn jeweils nur einmalig ein Umsatz generiert wird, zum Beispiel für den Kauf eines eBooks, dann macht es aus der Sicht des Werbetreibenden keinen Sinn, den Empfehlungsgeber mehrfach zu bezahlen. Anders sieht die Sache jedoch aus, wenn durch den initialen Kauf ein Cross-Selling oder Upselling zu weiteren Käufen eines Kunden kommt. Das könnte beispielweise sein, wenn nach dem Erwerb des eBooks zusätzlich ein Onlinekurs gebucht wird. Sollte hier der Affiliate erneut eine Zahlung erhalten, zählt dies ebenfalls zur Lifetime-Provision. Diese ist natürlich nicht so regelmäßig zu erwarten, als bei einer längeren Mitgliedschaft, bei der ein Affiliate wiederkehrend eine Vergütung in gewohnter Höhe erhält.

Sollte es einem Affiliate gelingen zahlreiche Kunden zu werben und dies möglichst noch diversifiziert über mehrere Anbieter, kann das ein stabiles und von der Höhe her recht ordentliches passives Einkommen bedeuten.

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Mehrere geworbene Kunden, die regelmäßig Geld für ein Angebot zahlen, können für den Affiliate äußerst lukrativ sein.

Auch in Deutschland wächst das Angebot
Aber selbst, wenn wenn die notwendigen Voraussetzungen einer mehrfachen Vergütung gegeben ist, lassen sich darauf in Deutschland bislang noch eher wenige Firmen darauf ein. In den USA ist die Lifetime-Provision sehr viel verbreiteter, weshalb englischsprachige Webseiten hier mehr Möglichkeiten haben. Ein Hintergrund der zögerlichen Verbreitung dieser Vergütungsmethode ist der Gedanke, dass man als Firma mehr davon profitiert, wenn der Affiliate zwar einen Kunden wirbt, die nachfolgenden Umsätze aber komplett in der Firma bleiben. Das auf dem ersten Blick nachvollziehbare Interesse des Merchants bzw. Advertisers entpuppt sich jedoch letztendlich als nicht unbedingt zutreffend. Meine Erfahrung ist hier, dass schon Webseitenbetreiber Affiliate-Angebote abgelehnt haben, wenn es keine Lifetime-Provision gibt oder generell die prozentuale Vergütung zu niedrig ist. Der Anreiz für den Affiliate ist daher höher mehr für ein Angebot zu werben, wenn regelmäßige Vergütungen winken. Als Merchant sollte man es sich durch den Kopf gehen lassen, ob man lieber komplett auf einen Umsatz verzichtet oder durch jemanden zusätzlicher Umsatz generiert wird, von dem man einen gewissen Anteil an den Affiliate abgibt.

Trotz des noch überschaubaren Angebots nimmt diese Art der Vergütung für Affiliates auch in Deutschland zu, bei der eine Lifetime-Provision gezahlt wird. Weil eine Lifetime-Provision letztendlich passives Einkommen ist, zählt diese natürlich zur Königsdisziplin des Affiliate Marketings.

Auswahl von Anbietern einer Lifetime-Provision
Hier nun einige Unternehmen, die Partnerprogramme mit Liftime-Provisionen anbieten. Bei allen hier genannten Anbietern ist eine Teilnahme am Partnerprogramm kostenlos und man geht keine Verpflichtungen ein.

  • Digistore24.com
    Digistore24.com ist ein Affiliate-Netzwerk, bei dem etliche Partnerprogramme für verschiedensten Themen zu finden sind. Hier bieten zunehmend Partnerprogramme eine Lifetime-Provisionen an. Oft sind es kleinere Unternehmen oder auch Einzelpersonen, die auf diese Weise ihre Produkte vermarkten. Wer einen Webauftritt hat oder einen bald plant umzusetzen, sollte sich hier umschauen.
  • Adiro.de
    Adiro ist eine kleine Alternative zu Google Adsense, falls jemand Anzeigen von Google nicht schalten möchte oder nicht kann. Zur Verfügung stehen für den Einsatz Anzeigenbanner oder Textlinks. Bei Adiro bekommt man 15 Prozent auf alle Umsätze, die der geworbene Partner zukünftig generiert.
  • Finanzen.de
    Auch bei Finanzen.de können neue Affiliates geworben werden. Bei erfolgreicher Vermittlung fließen bei Finanzen.de von jedem gewonnenen Partner 5 Prozent vom Nettoumsatz des Vormonats in die eigene Tasche.
  • Check24.de
    Auch bei Check24 können nicht nur Provisionzahlungen für erfolgreiche Verkäufe, sondern zusätzlich durch die Gewinnung neuer Partner generiert werden. Zwischen 1 und 2 Euro erhält man bei Check24.de für zukünftig erfolgreiche Abschlüsse der geworbenen Affiliates.
  • SuperClix
    SuperClix ist ein Affiliate-Netzwerk, bei dem etliche Partnerprogramme für verschiedensten Themen zu finden sind. Und es ist eines der wenigen Affiliate-Netzwerke, bei denen Lifetime-Vergütungen für geworbene Partner bezahlt werden. Bei SuperClix erhält man 5 Prozent Umsatzbeteiligung der zuvor vermittelten Partner.
  • Cleverreach
    Für die Versendung des Newsletters auf finanziell umdenken verwende ich das Angebot von Cleverreach und finde es ziemlich komfortabel und zuverlässig. Cleverreach zahlt seinen Affiliates für vermittelte Kunden dauerhaft eine Provision von 20 Prozent für alle Umätze, die sie bei Cleverreach machen.
  • Webinaris
    Neuartige digitale Angebote sorgen für viele Möglichkeiten, um ein einmal produziertes Produkt mehrfach zu verwenden. So kann ein einmal erstelltes Webinar, zum Beispiel über ein Produkt, eine Dienstleistung oder einen interessanten Sachverhalt, beliebig oft für Zuschauer im Web angeboten werden. Hier geht es zum Anbieter Webinaris, der für jeden vermittelten User eine Lifetime-Provision von 20 Prozent zahlt.

Die Liste ist sicher nicht vollständig und daher lediglich eine Auswahl, die aber für viele verschiedene Themen – nicht nur bei Finanzern und passives Einkommen – verwendet werden kann. Wer selbst Produkte über Affiliates vertreiben möchte, kann diese zum Beispiel für eine monatliche Gebühr über Sendowl.com anbieten. Das macht vor allem dann Sinn, wenn recht viele Produkte verkauft werden. Die in Deutschland neben Amazon bekanntere Plattform ist das oben erwähnte digistore24.com. Das kann sich vor allem bei einer geringeren Anzahl von Verkäufen lohnen, weil anders als bei Sendowl digistore24 bei jedem Kauf etwas abbekommt.


Zum Schluss noch der Hinweis, dass diese Form des passiven Einkommens eine ist, bei der zuvor kein Startkapital benötigt wird. Also im Gegensatz zum Aktien- oder Immobilienbesitz, bei dem zunächst einmal Geld notwendig ist, um weiteres Geld zu verdienen.

In der Praxis ist es so, dass einige geworbene Kunden irgendwann nicht mehr dabei sind. Ein gewisser Schwund stellt sich natürlich ein. Aber wenn man es fertig bringt mehr neue Kunden zu werben als aufhören, ist das schon eine lukrative Verdienstmöglichkeit.

Hast Du bereits Erfahrungen mit Lifetime-Provisionen machen können?

Zum Weiterlesen:

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Dezember 16th, 2015 by Lars Hattwig

Das Affiliate Marketing wird auch Empfehlungsmarketing genannt, weil jemand einen guten Service oder ein gutes Produkt weiterempfiehlt. Kommt es dabei entweder zu einer Anmeldung oder einem Verkaufsprozess, erhält der Empfehlende, auch Affiliate genannt, für den vermittelten Verkauf eine Provision. Affiliates gibt es nicht nur in der digitalen Welt, sondern auch in der analogen Welt. Wer zu Kaufland, einem anderen großen Supermarkt oder in einem Shopping-Center geht, sieht oft Verkäufer von 1und1 oder Sky. Diese Verkäufer sind im Standardfall keine Mitarbeiter der Unternehmen, sondern lebendig herumlaufende Affiliates. Sie weisen auf die Vorteile des Angebots und „empfehlen“ den Erwerb eines Angebots. Für einen erfolgreichen Abschluss erhalten sie eine Provision.

Jemand mit einer Webseite kann auf seinem Internetauftritt ebenfalls Produkte anderer Unternehmen anbieten und erhält eine Provision bei einer erfolgreichen Vermittlung. Aber selbst der eigene Webauftritt ist zumindest in der Theorie nicht notwendig. Denn Affiliate-Links kann man auch per E-Mail verschicken, als Kommentar auf anderen Blogs oder in Foren hinterlassen. In der Praxis das ist jedoch vom jeweiligen Anbieter der Web-Plattform nicht gerne gesehen und derartig platzierte Links werden im Standardfall vom Blogbetreiber oder Forums-Admin recht schnell entfernt. Im Wiederholungsfall wird man auch aus einem angemeldeten Forum verbannt.
Allerdings könnte man sich zuvor mit dem Betreiber einer solchen Plattform auf eine Kooperation einigen, wobei für beide Seiten ein Vorteil herauskommt. Beispiele dafür werde ich später einmal in separaten Artikeln besprechen.

Dennoch ist der eigene Webauftritt, mit der Freiheit einer eigene Gestaltung, noch die unkomplizierteste Form für das Affiliate-Marketing. Wichtig dabei ist, dass die Webseite einen Mehrwert für Leser bringt und sie deshalb dem Betreiber der Webseite vertrauen, dauerhaft einen gewissen Qualitätsstandard geboten zu bekommen.

Affiliate-Marketing als Win-Win-Situation
Die Art der Kooperation über das Affiliate-Marketing kann sowohl für den Anbieter des Angebots – also ein kommerzieller Werbetreibender, auch Merchant oder Advertiser genannt – als auch für den Webseitenbetreiber ein Win-Win-Situation bedeuten. Denn der Werbetreibende geht kein Risiko ein, weil er nur dann eine Provision zahlen muss, wenn der Kunde eine entsprechende Handlung vornimmt. In einigen Fällen reicht dazu bereits eine Anmeldung, also Kontaktherstellung zwischen Firma und Kunden (Cost der Lead), in anderen Fällen muss der Kunde tatsächlich etwas kaufen (Cost per Sale).
So kann der Webseitenbetreiber (Affiliate) auf diese Weise Geld verdienen ohne dass er zuvor ein eigenes Produkt erstellen musste. In der analogen Welt ist diese Form des Produktvertriebs als Network-Marketing oder Multi-Level-Marketing (MLM) bekannt.

Über einen Affiliate-Link zu kaufen bringt keinen Kostennachteil
Jetzt möchte ich noch mit einem weit verbreiteten Vorurteil aufräumen. Wenn jemand über einen Affiliate – egal ob online oder offline – ein Angebot wahrnimmt, dann bezahlt er nicht mehr Geld als wenn er rein zufällig selbst auf das Produkt oder die Dienstleistung gestoßen wäre. Ein typisches Beispiel ist der Kauf eines Buches bei Amazon. Wird das Buch für 7,95 Euro angeboten und ein Käufer gelangt über einen Affiliate-Link dorthin, zahlt dieser weiterhin die dort angezeigten 7,95 Euro. Einzig Amazon gibt einen Teil des Verkaufspreises – die Provision – an den Affiliate ab.

Nachfolgend möchte ich von zwei Affiliate-Netzwerken, also eine Plattformen mit mehreren Advertisern, einen Einblick geben.

Affiliate Marketing über Affili.net
Affili.net ist ein Affiliate-Netzwerk mit über 2.500 Advertisern, und viele bekannte Firmen sind dort vertreten.

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Nach erfolgreicher Registrierung könnt Ihr gezielt nach Unternehmen suchen oder Filterfunktionen zur Auswahl von potentielle Firmen einstellen. Habt Ihr Wunsch-Firmen gefunden, deren Produkte Ihr auf Eurer Webseite anbieten möchtet, müsst Ihr Euch erst bei den Unternehmen bewerben. Die Zusage oder Absage kam bei mir im günstigen Fall in wenigen Stunden, im schlechten Fall erst nach etlichen Wochen. Es passiert durchaus nicht selten, dass man als Affiliate aus irgendwelchen Gründen abgelehnt wird. Sei es wegen der nicht zutreffenden Zielgruppe oder weil Eure Webseite den Firmen aus einem anderen Grund nicht gefällt.

Wir gehen jetzt von einer Zusage aus und schauen zum Beispiel auf den Anbieter Urlaub.de. Dazu geht man auf „Programminfo“, auf der allgemeine Informationen zum Partnerprogramm stehen, dort findet man auch, was erlaubt ist und was nicht. Die werbenden Firmen haben natürlich ein Interesse daran, dass auch bei ihren Partnern alles mit rechten Dingen zugeht.

Ob die Partnerschaft aktiv ist, ist rechts unten im Ausschnitt zu sehen. Gehen wir als nächstes auf „Werbemittel auswählen“.

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Nun öffnet sich eine Seite mit Angeboten von Bannern und Textlinks. Die Advertiser stellen in der Regel mehrere Größen, Ausrichtungen und Gestaltungen von Bannern an.

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Jeweils unter dem Angebot ist der entsprechende HTML-Code, den man mit Copy&Paste (Strg+C und Strg+V) auf das gewünschte Feld der eigenen Webseite einfügt. Nach dem Hochladen der eigenen Seite auf dem Webserver ist die Anzeige oder der Textlink unverzüglich aktiv.

Vor einigen Jahren gab es noch das Angebot Pay per Click, was bei Google Adsene die übliche Vergütungsmethode ist. Bei Affili.net finde ich diese Form der Vergütung fast überhaupt nicht mehr. Der Verdienst liegt zwischen einen Betrag im unteren Euro-Bereich, bis hin zu unteren dreistelligen Euro-Beträgen.

Affiliate-Marketing über digistore24.com
Ein Affiliate-Netzwerk, welches sich immer größerer Beliebtheit erfreut ist digistore24.com. Digistore24 ist nicht nur für Affiliates interessant, sondern auch für Advertiser (hier Vendoren genannt), die ihren Videokurs, ihr E-Book oder sonstiges Angebot platzieren möchten. Der Vorteil ist ein automatisiertes Bezahl- und Auslieferungssystem wie zum Beispiel bei Amazon, aber mit dem Unterschied, dass hier auch höherpreise Produkte verkauft werden können. Bei Amazon sind es Nutzer gewohnt vor allem die Waren auch günstig zu erhalten. Ein eBook für 30, 50 oder 70 Euro wird kaum gekauft, bei digistore24 dagegen schon.

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Nach erfolgreicher Registrierung muss man sich als motivierter Affiliate zwar ebenfalls bewerben, aber das ist in den meisten Fällen lediglich ein formaler Vorgang. Denn nach meiner Erfahrung ist der Affiliate-Link nach dem Klick auf „Jetzt promoten“ anschließend unverzüglich verwendbar. Auf der Angebotsseite sind einige Informationen ersichtlich, die für die Auswahl von Partnerprogrammen relevant sind. Als Beispiel habe ich DigiMember 2.0 gewählt

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Unter 1.) ist natürlich die Höhe der Provision vom Verkaufspreis interessant. Die hier angegebenen 25% zählen schon zum unteren Niveau, oft gibt es 50% oder noch mehr.

Bei 2.) ist einerseits der Verkaufsrang ein Indiz über die Erfolgsquote einer Bewerbung, aber aus meiner Sicht noch wichtiger ist die Stornoquote. Denn es nützt einem nicht viel, wenn man zwar hochpreisige Produkte verkauft, davon aber etwa die Hälfte wieder zurückkommt. Die hier im Beispiel angegebene niedrige Stornoquote von 2% spricht für eine gute Qualität für den angebotenen Preis.

3.) gibt einen Hinweis auf die Art der Bezahlung. Grundsätzlich ist es natürlich schön, wenn überhaupt verkauft wird. Aber nach dem Verkauf ist vor dem nächsten Verkauf. Die Bezahlweise „Abonnement“ deutet darauf hin, dass es nach dem „Sale“ noch weitere Provisionszahlungen gibt. Im Idealfall erhältst Du als Affiliate eine sogenannten Lifetime-Provision, das heißt solange Folgezahlungen, wie der von Dir geworbene Leser auch Kunde bleibt und Umsatz einbringt. Hier solltest Du aber genau die Konditionen des Vendors beachten. Ich habe auch schon die „Bezahlweise: Abonnement“ vorgefunden, wobei es sich insgesamt nur um maximal zwei Zahlungen für den Affiliate handelte.

Unter 4.) ist die Verkaufsseite des Vendors zu sehen. Aus der Sicht eine seriösen Affiliates solltet Ihr Euch die Seite anschauen, wie sie auf Euch wirkt. Wenn Ihr selbst nach Aufsuchen dieser Seite nichts kaufen würdet, solltet Ihr überlegen, ob Ihr diese wirklich Euren Bloglesern anbieten wollt.
Die Affiliate-Support-Seite dient Euch zur Hilfe, Eure Texlinks oder Banner zu erstellen.

Das war ein Artikel darüber, was Affiliate-Marketing ist, und anhand zwei prominenter Anbieter eine Beschreibung wie Affiliate-Marketing in der Praxis genutzt werden kann. Demnächst folgt noch ein Artikel darüber, welche Art des Empfehlungsmarketing zu guten Umsätzen führt und welche Fehler hier vermieden werden sollten.
Eine sehr erfolgreiche Umsetzung des Affiliate-Marketings mit dem Aufbau von Nischenwebseiten und einer hohen Monetarisierung findet Ihr im eBook „Schritt für Schritt zur eigenen Nischenwebsite und zu den ersten Einnahmen“. Das Buch ist explizit für Einsteiger geschrieben und zeigt einen Weg, um regelmäßig Geld verdienen zu können.

Zum Weiterlesen:

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