Dezember 21st, 2015 by Lars Hattwig

Kürzlich habe ich darüber berichtet, was Affiliate-Marketing eigentlich ist und habe zwei Affiliate-Netzwerke vorgestellt. Kurz zur Erinnerung: Affiliate Marketing wird auch Empfehlungsmarketing genannt, weil jemand einen guten Service oder ein gutes Produkt weiterempfiehlt. Kommt es dabei entweder zu einer Anmeldung oder einem Verkaufsprozess, erhält der Empfehlende, auch Affiliate genannt, für den vermittelten Verkauf eine Provision.

Der Affiliate wird für seine Vermittlung zwischen einem Käufer und einem Unternehmen belohnt und kann auf diese Weise etwas Geld verdienen. Je mehr Kunden aufgrund seiner Empfehlung etwas kaufen oder sich anmelden (zum Beispiel für einen Newsletter), desto höher ist der Verdienst des Affiliate.

Nach einem Verkauf ist vor dem nächsten Verkauf. Es muss demnach erneut ein Kunde vermittelt werden, damit eine weitere Vergütung stattfinden kann. Sollten also aus irgendeinem Grund die Käufer ausbleiben, erhält der Empfehlungsgeber auch kein Geld mehr. Leute, die im Vertrieb eines Unternehmens arbeiten, kennen das sicher sehr gut. Im Verkauf kann man ziemlich gut Geld verdienen, aber jeweils am Anfang eines jeden Monats wird die eigene Provisions-Uhr wieder auf Null zurückgestellt und vergangene Verkäufe zählen nicht mehr.

Dennoch kann für einen Webseitenbetreiber diese Form des Einkommen schon passiv sein. Denn ist die Webseite erstellt, auf der regelmäßige Leser gelangen, fällt für den Betreiber kaum zusätzliche Arbeit an. Bei sogenannten Nischen-Webseiten, die eher spezialisierte Themen behandeln, kann diese Form des Marketings mit dem entsprechenden Affiliate-Angebot für den Besitzer der Online-Präsenz über viele Monate oder sogar einige Jahre einen regelmäßigen Verdienst bedeuten.

Das Video zum Affiliate-Marketing mit Lifetime-Provisionen auf dem Youtube Kanal von Passiver Geldfluss.

Lifetime-Provisionen bedeuten wiederkehrende Erträge
Es gibt jedoch auch einige Merchants oder Unternehmen, die für die Vermittlung eines Angebots dem Affiliate eine wiederkehrende Vergütung anbieten. Diese wird auch gerne Lifetime-Provision genannt. Im Strukturvertrieb von Unternehmen, wozu auch das Network-Marketing oder Multi-Level-Marketing gehören, ist diese Art der Vergütung durchaus häufiger anzutreffen. Lifetime bedeutet in der Realität jedoch nicht lebenslang für den Affiliate, sondern für die Andauer, die ein Kunde, der an den Werbepartner vermittelt wurde, auch tatsächlich Kunde bleibt. Solange dieser bei dem Merchant für Umsätze sorgt, wird der Affiliate anteilig an diesem Umsatz beteiligt.

Der wiederkehrende Umsatz für den Merchant oder Advertiser ist eine notwendige Voraussetzung für eine regelmäßige Provision an den Affiliate. Wenn jeweils nur einmalig ein Umsatz generiert wird, zum Beispiel für den Kauf eines eBooks, dann macht es aus der Sicht des Werbetreibenden keinen Sinn, den Empfehlungsgeber mehrfach zu bezahlen. Anders sieht die Sache jedoch aus, wenn durch den initialen Kauf ein Cross-Selling oder Upselling zu weiteren Käufen eines Kunden kommt. Das könnte beispielweise sein, wenn nach dem Erwerb des eBooks zusätzlich ein Onlinekurs gebucht wird. Sollte hier der Affiliate erneut eine Zahlung erhalten, zählt dies ebenfalls zur Lifetime-Provision. Diese ist natürlich nicht so regelmäßig zu erwarten, als bei einer längeren Mitgliedschaft, bei der ein Affiliate wiederkehrend eine Vergütung in gewohnter Höhe erhält.

Sollte es einem Affiliate gelingen zahlreiche Kunden zu werben und dies möglichst noch diversifiziert über mehrere Anbieter, kann das ein stabiles und von der Höhe her recht ordentliches passives Einkommen bedeuten.

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Mehrere geworbene Kunden, die regelmäßig Geld für ein Angebot zahlen, können für den Affiliate äußerst lukrativ sein.

Auch in Deutschland wächst das Angebot
Aber selbst, wenn wenn die notwendigen Voraussetzungen einer mehrfachen Vergütung gegeben ist, lassen sich darauf in Deutschland bislang noch eher wenige Firmen darauf ein. In den USA ist die Lifetime-Provision sehr viel verbreiteter, weshalb englischsprachige Webseiten hier mehr Möglichkeiten haben. Ein Hintergrund der zögerlichen Verbreitung dieser Vergütungsmethode ist der Gedanke, dass man als Firma mehr davon profitiert, wenn der Affiliate zwar einen Kunden wirbt, die nachfolgenden Umsätze aber komplett in der Firma bleiben. Das auf dem ersten Blick nachvollziehbare Interesse des Merchants bzw. Advertisers entpuppt sich jedoch letztendlich als nicht unbedingt zutreffend. Meine Erfahrung ist hier, dass schon Webseitenbetreiber Affiliate-Angebote abgelehnt haben, wenn es keine Lifetime-Provision gibt oder generell die prozentuale Vergütung zu niedrig ist. Der Anreiz für den Affiliate ist daher höher mehr für ein Angebot zu werben, wenn regelmäßige Vergütungen winken. Als Merchant sollte man es sich durch den Kopf gehen lassen, ob man lieber komplett auf einen Umsatz verzichtet oder durch jemanden zusätzlicher Umsatz generiert wird, von dem man einen gewissen Anteil an den Affiliate abgibt.

Trotz des noch überschaubaren Angebots nimmt diese Art der Vergütung für Affiliates auch in Deutschland zu, bei der eine Lifetime-Provision gezahlt wird. Weil eine Lifetime-Provision letztendlich passives Einkommen ist, zählt diese natürlich zur Königsdisziplin des Affiliate Marketings.

Auswahl von Anbietern einer Lifetime-Provision
Hier nun einige Unternehmen, die Partnerprogramme mit Liftime-Provisionen anbieten. Bei allen hier genannten Anbietern ist eine Teilnahme am Partnerprogramm kostenlos und man geht keine Verpflichtungen ein.

  • Digistore24.com
    Digistore24.com ist ein Affiliate-Netzwerk, bei dem etliche Partnerprogramme für verschiedensten Themen zu finden sind. Hier bieten zunehmend Partnerprogramme eine Lifetime-Provisionen an. Oft sind es kleinere Unternehmen oder auch Einzelpersonen, die auf diese Weise ihre Produkte vermarkten. Wer einen Webauftritt hat oder einen bald plant umzusetzen, sollte sich hier umschauen.
  • Adiro.de
    Adiro ist eine kleine Alternative zu Google Adsense, falls jemand Anzeigen von Google nicht schalten möchte oder nicht kann. Zur Verfügung stehen für den Einsatz Anzeigenbanner oder Textlinks. Bei Adiro bekommt man 15 Prozent auf alle Umsätze, die der geworbene Partner zukünftig generiert.
  • Finanzen.de
    Auch bei Finanzen.de können neue Affiliates geworben werden. Bei erfolgreicher Vermittlung fließen bei Finanzen.de von jedem gewonnenen Partner 5 Prozent vom Nettoumsatz des Vormonats in die eigene Tasche.
  • Check24.de
    Auch bei Check24 können nicht nur Provisionzahlungen für erfolgreiche Verkäufe, sondern zusätzlich durch die Gewinnung neuer Partner generiert werden. Zwischen 1 und 2 Euro erhält man bei Check24.de für zukünftig erfolgreiche Abschlüsse der geworbenen Affiliates.
  • SuperClix
    SuperClix ist ein Affiliate-Netzwerk, bei dem etliche Partnerprogramme für verschiedensten Themen zu finden sind. Und es ist eines der wenigen Affiliate-Netzwerke, bei denen Lifetime-Vergütungen für geworbene Partner bezahlt werden. Bei SuperClix erhält man 5 Prozent Umsatzbeteiligung der zuvor vermittelten Partner.
  • Cleverreach
    Für die Versendung des Newsletters auf finanziell umdenken verwende ich das Angebot von Cleverreach und finde es ziemlich komfortabel und zuverlässig. Cleverreach zahlt seinen Affiliates für vermittelte Kunden dauerhaft eine Provision von 20 Prozent für alle Umätze, die sie bei Cleverreach machen.
  • Webinaris
    Neuartige digitale Angebote sorgen für viele Möglichkeiten, um ein einmal produziertes Produkt mehrfach zu verwenden. So kann ein einmal erstelltes Webinar, zum Beispiel über ein Produkt, eine Dienstleistung oder einen interessanten Sachverhalt, beliebig oft für Zuschauer im Web angeboten werden. Hier geht es zum Anbieter Webinaris, der für jeden vermittelten User eine Lifetime-Provision von 20 Prozent zahlt.

Die Liste ist sicher nicht vollständig und daher lediglich eine Auswahl, die aber für viele verschiedene Themen – nicht nur bei Finanzern und passives Einkommen – verwendet werden kann. Wer selbst Produkte über Affiliates vertreiben möchte, kann diese zum Beispiel für eine monatliche Gebühr über Sendowl.com anbieten. Das macht vor allem dann Sinn, wenn recht viele Produkte verkauft werden. Die in Deutschland neben Amazon bekanntere Plattform ist das oben erwähnte digistore24.com. Das kann sich vor allem bei einer geringeren Anzahl von Verkäufen lohnen, weil anders als bei Sendowl digistore24 bei jedem Kauf etwas abbekommt.


Zum Schluss noch der Hinweis, dass diese Form des passiven Einkommens eine ist, bei der zuvor kein Startkapital benötigt wird. Also im Gegensatz zum Aktien- oder Immobilienbesitz, bei dem zunächst einmal Geld notwendig ist, um weiteres Geld zu verdienen.

In der Praxis ist es so, dass einige geworbene Kunden irgendwann nicht mehr dabei sind. Ein gewisser Schwund stellt sich natürlich ein. Aber wenn man es fertig bringt mehr neue Kunden zu werben als aufhören, ist das schon eine lukrative Verdienstmöglichkeit.

Hast Du bereits Erfahrungen mit Lifetime-Provisionen machen können?

Zum Weiterlesen:

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Dezember 12th, 2015 by Lars Hattwig

Mittlerweile wimmelt es nur so von Versprechen im Netz das schnelle Geld zu machen. Viele Angebote liefern entweder nichts Neues oder locken mit Möglichkeiten, die in der Realität ziemlich unwahrscheinlich sind. Vor allem die Kombination schnell und viel Geld verdienen wird zwar im Netz häufig als Suchbegriffe eingegeben, ist aber eher ein Wunsch und nicht realistisch. Allerdings gibt es durchaus Wege Geld, sogar viel Geld zu verdienen, dafür benötigst Du jedoch etwas Zeit. Als absolutes Minimum würde ich einige Monate nennen, realistisch sind jedoch eher einige Jahre. Oft sind zwar langsame, dafür aber stetige Schritte Richtung Erfolg insgesamt nachhaltiger und mit mehr Fundament.

Wer sich mit dem Thema „im Netz Geldflüsse erschaffen“ bislang noch nicht weiter beschäftigt hat, weiß natürlich in der Regel nicht, wo er konkret beginnen soll. Die meisten Informationen, die auf Webseiten und Blogs zu lesen sind, erreichen eher Leute, die sich zumindest schon ein bisschen damit mit der Thematik auseinandergesetzt haben.
Von mir selbst kann ich sagen, dass ich in der Vergangenheit oft froh war, wenn jemand einige Tutorials und Erfahrungsberichte kompakt zusammengefasst hat. Am besten in Form einer Anleitung, die ich Schritt für Schritt durchgehen konnte. Wenn sie mir weiterhelfen, bin ich auch immer bereit dafür etwas zu bezahlen. Denn für neues Wissen Geld zu bezahlen ist eine Investition in sich selbst. Mit dem neuen Wissen entwickelt man sich als Mensch insgesamt weiter und kann es für neue eigene Aktivitäten nutzen, um zum Beispiel anschließend damit selbst zu verdienen. Im Nachhinein betrachtet sind die Beträge, die in Wissen investiert wurden, oft mickrig im Vergleich zum Nutzen, den jemand daraus zieht. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen: Nachdem ich 100 oder 200 Euro für ein Seminar oder einen Online-Kurs bezahlt hatte, konnte ich die Ausgaben anschließend innerhalb kurzer Zeit wieder hereinholen, in dem ich das neu erworbene Wissen angewendet habe.

Was verbirgt sich hinter Digital Money Maker Club?
Ein Angebot, was in diese Kategorie fällt, ist der Digital Money Maker Club. Es handelt sich hier um einen Aufbaukurs, der ohne Vorkenntnisse – das heißt lediglich gängige PC-Kenntnisse vorausgesetzt – solch ein Wissen vermittelt, welches Du in relativ kurzer Zeit gewinnbringend einsetzen kannst. Der Kurs soll seinen Mitgliedern einen zusätzlichen Verdienst ermöglichen, der im Laufe der Zeit immer weiter ansteigt. Damit wird der Nutzer zunehmend unabhängiger von seiner bisherigen Arbeitstätigkeit.
Sich von seiner einzigen Arbeitsstelle unabhängiger zu machen und mehrere finanzielle Standbeine aufzubauen, habe ich schon an verschiedenen Stellen empfohlen.

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Der Gründer hinter Digital Money Maker ist Gunnar Kessler, ein Experte für Internet und Online-Marketing. Er hat den Kurs in mehrere Module aufgeteilt und in diversen Videos wird Dir seine Mission sowie die Inhalte der jeweiligen Lektion vermittelt. Dabei geht es zum Beginn erst einmal darum, ein gewisses Fundament aufzubauen. Daher werden auch nicht sämtliche Module zeitgleich freigeschaltet, sondern nacheinander.
Zunächst einmal werden die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt, um als Privatperson im Netz Geschäfte ausführen zu können. Im darauffolgenden Modul wird aber gezeigt, warum einige Projekte und Strategien nicht erfolgreich sind bzw. welche Fehler vermieden werden sollten.

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Nachdem die ersten fünf Module freigeschaltet wurden, vergehen einige Wochen, bis die weiterführenden Bausteine angegangen werden können. Das soll sicherstellen, das Erlernte auch wirklich verinnerlicht oder bereits in die Praxis umgesetzt zu haben, bevor es weiter in die Tiefe geht.
Ebenfalls sehr hilfreich ist eine geschlossene Facebook-Gruppe, in der sich die Mitglieder untereinander austauschen und den Neueinsteigern Tipps geben, wenn noch Fragen offen geblieben sein sollten. So fühlt man sich als Neuling nicht alleine gelassen, wenn man an irgendeiner Stelle nicht weiterkommt.

Das Programm läuft über ein Jahr und zusätzlich besteht die Möglichkeit Mitglied im „Millionaire Brain Trainings Club“ zu werden. Dort wird am sogenannten Mindset gearbeitet, das heißt, es werden Denkweisen besprochen, die jemand benötigt, um Millionär zu werden. In beiden Kursen sind die Inhalte medial per Videos kombiniert mit Texten didaktisch verständlich aufgebaut. Dadurch bleiben die erlernten Inhalte besser im Gedächtnis haften als wenn man ausschließlich einen Text vorgesetzt bekommt.
Ein weiterer Vorteil ist, dass im Laufe der Zeit neue Module und Videos hinzukommen. Sei es weil es neue Möglichkeiten am Markt gibt oder als Vertiefung von bestehenden Kursinhalten (siehe Screenshot).

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Preis und Risiko
Gunnar Kessler bietet einen Schnupper-Monat für den Preis von 1 Euro an. Nach Ablauf dieses Testmonats kannst Du das Angebot auch wieder verlassen. Ansonsten kostet jeder Folgemonat 9,97 Euro, wobei Du auch hier jeweils zum Monatsende kündigen kannst. Eine Mitgliedschaft für ein Jahr kostet Dich also knapp 112 Euro. Natürlich hängt es von jedem selbst ab, wie er die Anleitungen und Tipps auch wirklich in die Tat umsetzt. Aus meiner Sicht ist der Preis von knapp 112 Euro im Jahr ausgesprochen günstig. Für die Qualität des Kurses spricht die extrem niedrige Rückgabe-Quote von unter 1%.

Fazit
Für mich ist es wichtig, dass ein Produkt oder ein Service für andere Leute einen echten Mehrwert bietet. Der Digital Money Maker Club ist für alle Menschen ein guter Einstiegskurs, um die digitale Welt des Geldverdienens kennenzulernen. Mit dem im Kurs vermittelten Wissen bist Du in der Lage Dein eigenes Online-Business aufbauen und damit letztendlich – verglichen mit den überschaubaren Kosten und Risiken – ein Vielfaches an Geld zu verdienen. Da der Kurs über ein Jahr geht, benötigst Du etwas Ausdauer und es hängt von Deinem Engagement ab, die Anleitungen in die Tat umzusetzen. Aus meiner Sicht kann ich das Angebot jedem empfehlen, der seinen bisherigen Alltag und damit letztendlich auch sein Leben verändern will.

Zum Weiterlesen:

Traffic Cash - Viele mehr zahlende Kunden als bislang

Traffic Cash – Viel mehr zahlende Kunden als bislang

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Dezember 9th, 2015 by Lars Hattwig

Sobald jemand eine Webseite erstellt oder einen Blogprojekt gestartet hat, stellt sich für den frischen Webseitenbetreiber die Frage, ob sich damit auch etwas Geld verdienen lässt. Junge Webseiten sind für professionelle Vermarktungen noch uninteressant, um zum Beispiel Anzeigen zu schalten. Aus Erfahrung kann ich bestätigen, dass diese sich erst melden, wenn die Anzahl der Seitenaufrufe Richtung 100.000 geht. Die bekannteste und einfachste Variante auf seiner eigenen Webseite Anzeigen zu schalten und auf diese Weise etwas Geld zu verdienen, ist mit Anzeigen von Google. Lange Zeit waren Werbeanzeigen das Kerngeschäft von Google, mittlerweile ist es unter dem noch recht neuen Konzernnamen Alphabet nur noch ein Geschäftsmodell von mehreren. Wie Du mit Google Adsense Deine Webseite monetarisieren kannst und worauf dabei zu achten ist, erfährst Du in diesem Artikel.

Was ist Google Adwords und wer schaltet bei Google Werbeanzeigen?
Da Google tiefgehend in die private und kommerzielle Nutzung des Internets integriert ist, ist es für Werbetreibende eine interessante Variante auf das eigene Angebot hinzuweisen. Bei diesem Service, der Google AdWords heißt, können Unternehmen Werbung buchen und diese werden in Textform oder als Banner in den Google Suchergebnissen bzw. im Google Werbenetzwerk angezeigt. Zum Google Werbenetzwerk zählen sämtliche Webseiten, die Google Adsense eingebaut haben.

Wie kann ich mich für Google Adsense anmelden?
Um Euch für Google Anzeigen anzumelden, geht Ihr auf die Seite www.google.com/adsense. Dort könnt Ihr Euch entweder mit Eurem googlemail.com – Konto anmelden und diese mit Adsense verknüpfen oder Ihr erstellt ein neues googlemail.com – Konto, weil Ihr noch keins habt oder weil dafür eine separate E-Mail Adresse haben wollt. Anschließend müsst Ihr einige Angaben zu Eurer Webseite machen. Nach dem Absenden werden die Angaben erst einmal von Google geprüft. Wie lange die Prüfung aktuell dauert, kann ich nicht genau sagen, weil meine Anmeldung bereits einige Jahre zurück liegt. Im schlimmsten Fall müsst Ihr ein paar Tage auf eine Antwort warten. Um jedoch eine Webseite präsentieren zu können, die bereits das Interesse einiger Leser geweckt hat, sollten schon einige Artikel vorhanden sein oder bei einer statischen Webseite einige Unterseiten vorhanden sein. Sonst kann es passieren, dass Ihr seitens Google abgelehnt werdet.

Google Anzeigen erstellen
Nach erfolgreicher Bestätigung von Google geht es nun darum eine Google Anzeige zu erstellen. Nach dem Einloggen bei www.google.com/adsense klickt Ihr oben auf „Meine Anzeigen“. Sobald Ihr bereits Anzeigen erstellt habt, erscheinen sie auf dieser Seite mit dem jeweiligen Erstelldatum. Da Ihr bislang ja noch keine Anzeigen ausgewählt habt, klickt Ihr auf „+Neuer Anzeigenblock“. Nun seht Ihr eine Auswahl von Anzeigenformaten, die Google selbst vorschlägt. Die Vorschläge basieren auf statistisch besonders erfolgreiche Formate (häufig angeklickt oder hoher Umsatz) oder welche, die flexibel sind. google_adsense_einstellung So ist zum Beispiel das vierte Anzeigenformat von links „Large Mobile Banner“ mit 320 x 100 Pixel gut geeignet für die Nutzung auf SmartPhones. Daher auch das kleine SmartPhone-Zeichen rechts unten vom Anzeigenformat. Ebenfalls ist das ganz linke „Responsive“ für die zunehmende Nutzung auf Smart Phones optimiert, aber es passt sich auch auf Notebook- bzw. PC-Seiten dem verfügbaren Platz an. Die anderen Anzeigenformate haben eine feste Größe. Neben den Vorschlägen lassen sich aber viele weitere Formate auswählen und erstellen. Über der Auswahl der Formate kann der Anzeige zur besseren eigenen Zuordnung noch einen Namen bekommen. Weiter unten lässt sich das Anzeigenformat für Textanzeigen noch farblich anpassen, damit es besser zur eigenen Webseite passt. Im Standardfall solltet Ihr Text- und Displayanzeigen zulassen. Dann wird entweder eine Grafik oder ein kleiner Film oder nur Textanzeigen eingeblendet. Ich hatte in einigen begründeten Fällen entweder nur Textanzeigen oder nur grafische Anzeigen zugelassen. Das drückt aber jeweils auch etwas den Erlös. Sobald Ihr alle gewünschten Einstellungen vorgenommen habt, drückt Ihr unten auf den Button „Speichern und Code abrufen“. Diesen Quellcode kopiert Ihr nun an den gewünschten Ort Eurer Webseite.

Beispiel einer Platzierung von Google Adsense auf www.passivergeldfluss.de

Beispiel einer Platzierung von Google Adsense auf www.passivergeldfluss.de

Wie erfolgt die Bezahlung?
Grundsätzlich wird pro Klick abgerechnet, wobei es keinen konstanten Klickpreis gibt. Dieser hängt unter anderem von der Qualität der eigenen Webseite, aber auch von der des werbenden Kunden ab. Auch die Beliebtheit der Themen oder Begriffe, die Werbetreibende für Google Adwords wählen hat Einfluss auf die Höhe des Klickpreises. Hinzu kommen noch Schwankungen aufgrund der Tages- und Jahreszeit. Jetzt hängt es auch davon ab, wie viele Menschen auf solch ein Google Anzeige klicken. Diejenigen, die eine solche Anzeige erkennen, klicken in der Regel nicht darauf, außer wenn dort etwas angezeigt wird, was sie gerade suchen. Als Faustformel kann eine Klickrate von 1% angenommen werden. Also von hundert Besuchern klickt in der Regel einer auf die Google-Werbung. Damit wird auch klar, dass sich diese Form der Werbung erst lohnt, wenn ein ausreichend hoher Traffic auf der eigenen Webseite stattfindet. Aber der Erlös pro Monat hängt auch davon ab, an welchen Stellen der eigenen Webseite Du die Google-Anzeigen platzierst. Denn es gibt nachweislich Stellen auf Websites, die den Lesern im statistischen Mittel besonders auffallen.

Beste Positionierung von Google Adsense Anzeigen
Jetzt haben wir besprochen, dass die Verdienstmöglichkeiten unter anderem von der Positionierung der Google Adsense Anzeigen abhängen. Natürlich drängt sich jetzt bei Dir bestimmt die Frage augoogle_adsense_Positionierungf, welches denn die besten Positionierungen sind? Auch hier hängt es von bestimmten Faktoren ab. Die Anzeige sollte für Leser gut sichtbar sein. Ich habe schon Webseiten gesehen, da war erst ganz unten auf der Seite, in einem Bereich, in dem es höchstens Zusatzinformationen, aber nicht zwingend interessanten Content gibt. Dass bei solch einer Platzierung die Ergebnisse zu wünschen übrig lassen, brauche ich wohl nicht separat erwähnen. Google selbst gibt jedoch eine Guideline mit „Best Practices für das Anzeigen-Placement„, nach denen die Erfahrungen für verschiedene Aufbauten von Webseiten zusammengefasst sind, die Google selbst gemacht hat. Dabei wird durchaus unterschieden, ob es sich um einen Blog oder einer statischen Webseite handelt. Dennoch ist natürlich jede Webseite und jeder Blog individuell etwas anders aufgebaut und als Betreiber einer Webpräsenz muss Du ein bisschen ausprobieren, an welchen Stellen die besten Erfolge auftreten.

Was solltest Du nicht tun?
Generell sollte man nicht selbst auf die Anzeige klicken. Auch wenn man seine „Kumpels“ beauftragt regelmäßig auf die eigene Werbung zu klicken, bekommt dies Google irgendwann ein mal mit. Im schlimmsten Fall droht ein Ausschluss aus Google Adsense. Selbst kann ich bestätigen, dass fast im Livebetrieb Google eine Möglichkeiten gefunden hat, auffällige Klicks auf Anzeigen zu korrigieren. Ein mehrfaches Anklicken kann passieren, wenn es Probleme beim Laden einer Webseite gibt oder jemand sehr jungen oder sehr hohen Alters mehrfach auf die Anzeige geklickt hat. So wurden die angezeigten Erträge in solchen Fällen nach unten korrigiert.




Auch die Anzahl der Werbebanner von Google sollten nicht zu hoch sein. Wenn eine Webseite plötzlich mehr Werbung als eigentlichen Content bietet, ist sicher eine gewisse Schmerzgrenze überschritten. Schließlich möchten die Leser ja in erster Linie auf Deiner Webseite etwas interessantes von Dir oder über Dich erfahren. Früher galt einmal die Regel mehr als drei Google-Anzeigen pro Unterseite sind nicht zulässig. Und tatsächlich wurden dann weitere Anzeigen einfach nicht angezeigt. Weitere Konsequenzen sind mir jedoch nicht bekannt. Die Regel mit maximal drei Werbefenstern kann ich heute nicht mehr bestätigen und es werden auch vier oder fünf Anzeige-Blöcke eingeblendet. Bei sehr langen Unterseiten mit viel Text und sonstigem Content können auch vier oder fünf Banner für Leser noch vertretbar sein – sofern nicht alle besonders groß gestaltet sind.

Wie viel Geld ist mit Google Adsense zu erwarten?
Für viele Webseitenbetreiber, die zwar eine Menge aktive Stammleser haben, aber bei denen der Traffic insgesamt begrenzt ist, werden mit Google Adsense eher nur ein Taschengeld verdienen. Für diese Gruppe passt das Affiliate-Marketing oder eine andere Monetarisierung vielleicht besser. Wenn es Richtung 100.000 Page Views geht, bei denen auch ein guter Teil von Suchmaschinen auf die Website gelangt, sollte monatlich zumindest ein dreistelliger Eurobereich drin sein. Das sind aber nur Richtwerte und auch davon abweichende Varianten sind möglich, selbst wenn sie weniger wahrscheinlich sind. Grundsätzlich sollte Google Adsense nicht die Haupteinnahmequelle sein, sondern nur ein Teil eines Monetarisierungskonzepts. Denn eine Diversifizierung der möglichen Geldquellen schützt vor einer zu großen Abhängigkeit nur eines Anbieters. Wenn Du noch weitere Fragen zu Google Adsense hast oder Du andere Erfahrungen als von mir hier beschrieben gemacht hast, dann hinterlasse einfach einen Kommentar unter dem Artikel.

Zum Weiterlesen:

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eBooks sind Bücher in digitaler Form
Dezember 6th, 2015 by Lars Hattwig

Ein Buch oder eBook zu verkaufen, gehört zu den klassischen Methoden ein passives Einkommen zu generieren. Denn ist das Schriftstück erst einmal im Markt platziert, wird es oft über Jahre hinweg verkauft und produziert für den Autor Einnahmen. Natürlich hängt es sowohl vom Thema, von der Bekanntheit des Autors und von den PR-Maßnahmen, die für den Verkauf des Buches ergriffen werden. Ich möchte mich in diesem Artikel auf das Verkaufen von eBooks beschränken, da wir hier ja digitale Produkte besprechen möchten.

Dazu das Video „Passives Einkommen durch ein eigenes eBook“ vom Youtube Kanal von Passiver Geldfluss.

Eine Buchveröffentlichung bedeutet viel Arbeit

Zunächst einmal sind die Herausforderungen für das Verfassen eines Buches nicht zu unterschätzen. Denn ein Buch ist etwas ganz anderes als ein Blog-Artikel. Das Thema muss einerseits ein Mindestmaß an Ausführlichkeit vorweisen können. Oft müssen vorbereitende Kapitel geschrieben werden, bevor man überhaupt zum Kernthema gelangt. Dabei muss der Lesefluss für zukünftige Leser stimmig sein, es dürfen keine Logikfehler auftreten, was bei mehreren Kapiteln schnell passieren kann. Zudem müssen rechtliche Sachverhalte unbedingt beachtet werden. Einfach eine Grafik oder Bild aus dem Netz für das eigene Buch verwenden, ohne die Erlaubnis zu holen, kann schnell unangenehme rechtliche Konsequenzen haben. Selbst wenn man die Quelle angibt. Wenn man dann irgendwann fertig ist, solltet Ihr das Buch selbst mindestens drei- bis viermal durchlesen. Selbst beim letzten Durchgang findet Ihr garantiert immer noch Fehler. Zum anderen sollten das Buch mindestens drei externe Leute aus verschiedenen Fachgebieten lesen. Wenn nur Menschen aus derselben Fachrichtung für das Korrekturlesen herangezogen werden, kann sich eine gewisse Betriebsblindheit einstellen. Erst fachfremde Leser entdecken, falls zum Beispiel ein Sachverhalt nicht umfassend genug erklärt wurde. Mir ist es passiert, dass ich eine Korrektur zurückbekommen hatte, die noch einmal ziemlich viele Textpassagen in Frage gestellt hatte. Zwar muss man als Autor natürlich selbst die Entscheidung treffen, welche Inhalte und Formate für ein eBook genutzt werden, aber ich hatte daraufhin die Veröffentlichung um ein paar Tage verschoben, um mir die Korrekturvorschläge noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen.

Deadline setzen

Ein Buch schreibt sich in der Regel nicht einfach so weg, manchmal kommt man auch nicht richtig voran. Um dennoch die Fertigstellung einigermaßen zügig durchzuführen, empfehle ich jedem sich eine Deadline zu setzen. Denn mit der Einstellung, „ich schreibe mal hier und da ein bisschen, wenn gerade Zeit ist“, zieht das Projekt schnell über Monate in die Länge. Wer eine Prüfung oder einen Abschluss immer wieder vor sich her schiebt, kennt das latente Unzufriedenheitsgefühl darüber. Das ist bei einem ernst gemeinten Buchprojekt auch nicht anders.

Welche Verkaufsplattformen nutzen?

Wer als Autor nicht bekannt ist, wird selten einen prominenten Verlag finden, der sein Buch veröffentlicht. Bei reinen geplanten eBooks ist die Wahrscheinlichkeit noch geringer, weil die Gewinnmarge für den Verlag niedriger ist. Aber heute gibt es Alternativen, so dass letztendlich jeder die Chance bekommt sein Schriftstück in den Markt zu bringen. In Deutschland gibt es derzeit zwei Plattformen über die der Verkauf üblicherweise stattfindet. Die eine Adresse ist digistore24.com und die andere Amazon, hier mit einem Einstiegs-Video. Für spezialisierte Fachbücher, die man gerne höherpreisig verkaufen möchte, bietet sich digistore24 als Verkaufplattform an. Mehr potenzielle Käufer hat man natürlich beim größten Online-Versandhandel der Welt, nämlich Amazon. Möchte man sein eBook dort in der Preisspanne zwischen 2,99 und 9,99 Euro verkaufen, können bis zu 70% Tantiemen für den Autor gewählt werden. Das gilt zwar nicht für alle Länder – ist hauptsächlich interessant, wenn man ein englischsprachiges eBook erstellen möchte – ist jedoch als Verkaufsprovision für Autoren unschlagbar hoch. Bei einem normalen Buchverlag – sofern dieser sein Buch überhaupt veröffentlichen möchte – gelangen lediglich zwischen 8 und 15% zum Autor. Lediglich bekannte Personen oder in der Vergangenheit bereits erfolgreiche Autoren können etwas bessere Konditionen mit dem Verlag verhandeln. Bei digistore24.com ist der Vorteil, dass man mögliche Affiliates mit deutlich höheren Provisionen als bei Amazon anlocken kann. Denn wer zum Beispiel 50% seines Umsatzes anbietet, damit andere sein Buch bewerben, wird eine höhere Quote an Affiliates erzielen als mit einer Provision von unter 10% wie bei Amazon.

Wenn das eBook veröffentlicht wird

Mein letztes eBook habe ich bei Amazon veröffentlicht. Manchmal liest man im Netz noch über umständliche Formatänderungen vor dem Hochladen des Manuskripts. Aber es reicht zum Beispiel ein ganz normales Word-Dokument als Manuskript aus. Beim Hochladen durchlauft Ihr mehrere Abfragen, zu denen es jeweils Erläuterungen gibt. Wenn trotzdem etwas unklar bleibt, gibt es zu der jeweiligen Frage Erfahrungsberichte im Netz. Wichtig ist die Beschreibung des eigene eBooks, die ausgewählten Keywörter und natürlich das Cover. Hier solltest Du Dir auf jeden Fall etwas Zeit nehmen, denn davon hängt ab, wie gut Dein Buch anderen Lesern auffällt und wie gut es gefunden wird. Das Cover hat lediglich den Zweck, dass es im „Regal“ bei Amazon potenziellen Lesern ins Auge springt und irgendwie interessant aussieht. Amazon veröffentlicht ein eBook nach einer kurzen Überprüfung innerhalb eines Tages, bei mir hatte es nur zwei bis drei Stunden gedauert. Dabei solltest Du am Anfang so viel Werbung wie möglich machen. Optimal ist das eBook einigen Bekannten oder Freunden schon einige Tage vorher zum Lesen zu geben, dass gleich zur Veröffentlichung positive Rezensionen erscheinen. Das animiert andere Leute eher es ebenfalls zu kaufen, als wenn es „nackig“ irgendwo herumsteht.

Wie mit negativen Rezensionen umgehen?

Von Kritikern wird oft genannt, dass die Qualität von Buchveröffentlichungen nachgelassen habe, seitdem dies quasi jeder tun kann. Zum einen ist das Argument richtig, da zum Beispiel die Prüfung eines Lektorats fehlt. Auf der anderen Seite bekommen schlechte Bücher auch die entsprechenden Reaktionen. Das können Blogs sein, die über Bücher berichten, aber auch Leser-Rezensionen bei Amazon. Wichtig dabei ist im eigenen Interesse darauf zu achten, dass Dein eBook inhaltlich und formal ein gewisses Qualitätsniveau aufweist, selbst wenn am Ende immer noch irgendwo ein Komma nicht richtig gesetzt wurde.

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Ein Buch mit mehreren schlechten Rezensionen macht wirklich keinen guten Eindruck.

Auf der anderen Seite kann es immer Käufer geben, die eine andere Erwartung an das Buch hatten. Häufig sind genau diese Leser es auch, die sich dann mit einer Rezension melden. Während die meist zufriedene Mehrheit schweigt. Es kann also sein eine schlechte Leserkritik zu erhalten. Sollte dies lediglich seine Meinung wiederspiegeln, macht es aus meiner Sicht keinen Sinn, diese Meinung zu kommentieren. Anders sieht der Sachverhalt aus, wenn Unwahrheiten verbreitet werden oder der Leser den Inhalt aus irgendeinem Grund völlig missverstanden haben sollte. In diesen Fällen bietet Amazon auch an die Rezension an sich zu kommentieren. Auf jeden Fall sollte die Reaktion sachlich bleiben. Ich habe auch schon erlebt, dass der Autor eher beleidigt reagierte, was sicher nicht gerade verkaufsfördernd sein dürfte.




Fazit

Wer ein Thema hat wofür er brennt oder bereits viele Blogartikel veröffentlicht hat, sollte über die Veröffentlichung eines eBooks ernsthaft in Erwägung ziehen. Bei vielen Blogartikeln können eBooks als eine Art Zusammenfassung mit vertiefenden Elementen dienen. Dafür sind auch die eigenen Blogleser meist gerne bereits etwas zu bezahlen. Aber die Arbeit für solch ein Buch sollte nicht unterschätzt werden. Käufer reagieren auch allergisch darauf, wenn das Schriftstück nur vor Fehlern strotzt und quittieren dies mit negativen Rezensionen. Da hilft es auch nicht mit dem Preis niedrig zu bleiben. Generell solltest Du auch wirklich etwas haben, was Du anderen mitteilen möchtest und um damit einen Mehrwert zu generieren. Dann klappt es auch mit dem jahrelangen passiven Einkommensstrom.

Zum Weiterlesen:

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Dezember 5th, 2015 by Lars Hattwig

Wenn von passiven Einkommenströmen gesprochen wird, wirft man in der Regel alle Möglichkeiten die es gibt, in einen Topf. Details zu den Varianten werden wir uns in späteren Artikeln noch anschauen. Allerdings lässt sich das passive Einkommen in zwei übergeordnete Kategorien einteilen: Zum einen in

  1. Passives Einkommen über Startkapital
  2. Passives Einkommen ohne Anfangskapital

Mit „Startkapitel“ sind schon größere Summen, also höhere fünfstellige, meist jedoch sechs- oder siebenstellige Eurosummen gemeint. „Ohne Anfangskapital“ meint auch nicht, keinen einzigen Euro zu besitzen, sondern dass keine großen Ersparnissen notwendig sind. Vorab müssen wir kurz den Begriff Vermögenswert definieren. Oft wird eine Anschaffung wie eine Maschine, ein Auto oder eine Immobilie als Vermögenswert eingestuft, weil man damit bei einem späteren Verkauf wieder einen entsprechenden Geldwert erhält. Hier möchte ich die Definition eines Vermögenswertes anders festlegen: Vermögenswerte sorgen für einen permanenten Geldstrom das eigene Portmonnaie Das heißt, alles was keinen regelmäßigen Geldfluss auf das eigene Konto verursacht, ist auch kein Vermögenswert.

Mit Startkapital Vermögenswerte kaufen
Wer eine Menge Geld auf dem Konto hat, investiert dieses in Wertpapiere, Anleihen, vorwiegend jedoch Aktien oder in andere Sachwerte wie Immobilien. Auf diese Weise kassiert der Investor Zinsen, Dividenden oder Mieteinnahmen. Auf der Seite Passiver Geldfluss haben wir uns ziemlich ausführlich mit diesem Thema befasst. Das ist eine ziemlich bequeme Form des passiven Einkommens, jedoch ist dazu erst einmal ein ordentlicher Kontostand notwendig.

Ohne Anfangskapital Vermögen erschaffen
Die spannendere, aber insgesamt schwierigere Form des passiven Einkommens ist selbst Vermögenswerte zu erschaffen. Hier fangen wir gleich mit der Königsdisziplin an, nämlich ein eigenes Unternehmen zu gründen, welches an die Börse geht und andere Menschen von diesem Unternehmen kleine Anteile an Vermögenswerten in Form von Aktien kaufen.
Ok, bevor jetzt alle Leser demotiviert den Artikel wegklicken, es geht auch sehr viel kleiner. Wer es grundsätzlich fertig bringt Lösungen für die Probleme anderer Menschen anzubieten oder emotional eine Kundschaft zu erreichen, befindet sich auf einem guten Weg ordentlich Geld zu verdienen. Das fängt schon bei etwas scheinbar banalem wie einem eBook oder einem anderen digitalen Produkt (z.B. Online-Kurs) an. Wenn derartige Produkte erfolgreich an den Markt gebracht werden können, liefern sie dem Autor oder Produzenten über längere Zeit ein passives Einkommen.
Selbst eine viel besuchte Webseite ist ein Vermögenswert, gerne werden auch Domainnamen gehandelt. Im heutigen schnelllebigen Informationszeitalter ist jedoch zu einer Unternehmensgründung in vielen Fällen kein größeres Kapital mehr notwendig. Hauptsächlich ist eine Idee, kluges Vorgehen und unternehmerisches Denken wichtig. Die Gründung und der Aufbau einer Firma hat natürlich das Potential noch nachhaltiger und voluminöser einen Vermögenswert zu erschaffen. Also mit Wissen und einer Idee ist es möglich selbst ohne viel Geld auf dem Konto Vermögenswerte zu schaffen, um damit Geld zu verdienen. Oft ist es in der Praxis jedoch so, dass beide Formen des aktiven und passiven Einkommens anteilmäßig in einem Geschäftsmodell enthalten sind.

Unterschied aktiv versus passiv am Geschäftsmodell zu merken
Der klassische Fall ist der Auftrag für eine individuelle Tätigkeit oder Dienstleistung. Das kann zum Beispiel der Aufbau einer für den Kunden passenden Webseite, eine Beratung oder eine handwerkliche Tätigkeit sein. Dabei arbeitet eine Person für jemand anderen, bringt dafür Zeit auf und wird anschließend für diese Zeit einmal bezahlt. Sobald der Auftrag beendet ist, fließt auch kein weiteres Geld – solange nicht nachfolgend erneut ein individueller Auftrag zu erledigen ist. Der andere Weg ist einmalig etwas zu produzieren, wofür jedoch anschließend mehrfach bezahlt wird. Typische Beispiele sind die Veröffentlichung eines Buches, das Verkaufen von Application Software (Apps), der Verkauf von Lizenzen für eine temporäre Nutzung von digitalen Produkten oder die Bereitstellung von Informationen auf einer Webseite, auf der Anzeigen geschaltet werden. Nachteil ist jedoch dafür geringere Preise erzielen zu können als bei einem individuellen Auftrag. Ein Blog ist ein schönes Beispiel für eine Mischform aktiv und passiv. Einerseits muss ein Blog durch aktive Arbeit am Leben gehalten werden, weil sonst ein Teil der Leser verschwinden. Auf der andere Seite sind besonders zeitlose Themen, aber mit hochwertiger Qualität oft noch über mehrere Jahre in den Suchmaschinen, vor allem Google, weit vorne indexiert. Damit gelangt noch längere Zeit ein Besucherstrom auf ältere Artikel, für die der Blogbetreiber nichts mehr groß tun muss. Das ist der passive Anteil.

Passives Einkommen bringt Zeitvorteil
Da nach Fertigstellung des Produkts mitunter jahrelang ein Geldfluss stattfindet, kann man in dieser Zeit neue Projekte angehen, die anschließend erneut für längere Zeit einen Geldstrom produzieren.

Zum Weiterlesen:

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