Ein System der Neukundengewinnung
März 4th, 2016 by Lars Hattwig

Theoretisch lassen sich die meisten Informationen im Internet recherchieren. Allerdings benötigt man dafür oft viel Zeit und muss die gewonnenen Erkenntnisse erst noch filtern. Denn fast zu jedem Thema gibt es mehr oder weniger qualifizierte Statements zu hören oder lesen. Man braucht schon etwas Glück und Zeit, um Blog- oder Webseiten-Autoren als zuverlässig, kompetent und seriös einstufen zu können.

Was ich persönlich zum Erlernen neuer Möglichkeiten nutze, sind Bücher bzw. eBooks, aber durchaus auch Online-Kurse bzw. Webinare, von Menschen, die ihre selbst gemachten Erfahrungen und Erfolge in solch einer digitalen Form anbieten.

Diese können ruhig auch etwas kosten. Denn mit dem dadurch erworbenen Wissen kann ich zukünftig selbst etwas anbieten, wie zum Beispiel einen Service oder gar ein Produkt, wodurch das investierte Geld in der Regel schnell wieder amortisiert wird. Geld, welches in die eigene Bildung bezahlt wird, ist eine Investition in sich selbst.

Einen solchen Online-Kurs habe ich in den letzten Wochen selbst gekauft und ausprobiert. Und zwar geht es darin um die quasi automatische Neukundengenerierung über das Internet. Ein Konzept, bei dem jeder Selbständige und Unternehmer hellhörig werden sollte. Denn herkömmliche Gewinnung neuer Kunden verläuft bei den meisten Firmen über Empfehlungen oder Marketing, bei dem entweder viel Geld bezahlt werden muss oder aber die eigene Präsenz notwendig ist.

Der Videokurs Future Sale ist ein 5 Wochen-Programm für jeden Unternehmer, der seine Neukundengewinnung über das Internet automatisieren möchte.

Zunächst fiel mir die sehr ordentlich strukturierte Übersicht der Inhalte auf. Diese sind zum einen pdf-Dokumente mit gut portionierten Inhalten, einigen Videos von Gast-Autoren und natürlich die Videos vom Kursanbieter Oliver Schmuck. Das kenne ich von anderen Online-Kursen auch anders, wenn keine richtige Struktur vorhanden war und ich mich erst eine Weile durch die Videos durchsuchen musste.

 

Übersicht der Kursinhalte des Video-Kurses Future Sale

Übersicht der Kursinhalte des Video-Kurses Future Sale

Die Kursinhalte sind für einen Zeitraum von fünf Wochen ausgelegt, in dem man täglich einen gut verarbeitbaren Inhalt durchnehmen kann. Abgesehen davon, dass man seinen PC, Tablet oder Notebook nutzen können sollte, sind keine Vorkenntnisse notwendig. Das heißt, selbst neben der eigentlichen Tätigkeit als Angestellter oder Selbständiger mit einem laufenden operativen Betrieb können in den Abendstunden die Informationen des Kurses aufgenommen und selbst umgesetzt werden. Zum einen ist es eine einfach nachzuvollziehende Schritt-für-Schritt-Anleitung, zum anderen finden jedoch auch fortgeschrittene Online-Unternehmer hier den ein oder anderen heißen Tipp.

Die Inhalte erstrecken sich von der Analyse von potentiellen Zielkunden und dem Erstellen eines Ratgebers über den raschen Aufbau einer Kunden-Webseite und dem Marketing bis hin zur Nutzung von modernen Varianten der Werbung bei Google und Facebook.

 

Content des Online-Kurs Future Sale

Beispiel eines Videos im Onlinekurs Future Sale

Die Videos selbst sind interessant und gut verständlich aufgebaut. Diese sind auch nicht zu lang, mit der Gefahr nach der Hälfte gedanklich abzuschalten.

Fazit

Selbst habe ich in diesem Kurs eine Menge lernen und bereits einige Inhalte erfolgreich umsetzen können. Wahrscheinlich wird fast jeder Selbständige und Unternehmer eine Umsatzsteigerung erfahren, wenn er die Tipps und Hinweise dieses Kurses befolgt. Denn das Internet bietet enorme Chancen an neue Kunden zu gelangen, und zwar rund um die Uhr und dauerhaft. Ist das System der Neukundengewinnung erst einmal eingerichtet, finden automatisiert neue potentielle Kunden, den Weg zum eigenen Business. Jeder Selbständige – gleich ob mit einem herkömmlichen Geschäft oder einem Online-Business sollte sich die Möglichkeit der Neukundengewinnung zumindest einmal näher anschauen.

Zum Schluss noch ein Wort zum Preis. Zunächst dachte ich an Kosten von knapp 100 Euro oder darüber. Dass die Kosten einmalig lediglich ein Drittel der von mir erwarteten Summe betrugen, wertet den Videokurs Future Sale noch einmal auf, letztendlich ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Daher, eine lohnende Investition: kaufenswert!

Zum Weiterlesen

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Main-Page finanziell umdenken!
Januar 12th, 2016 by Lars Hattwig

Im ersten Teil der Artikelserie „Warum ist Marketing so wichtig?“ haben wir uns angesehen, warum es grundsätzlich notwendig ist für sein Angebot zu werben und dafür Marketing zu betreiben. Denn warum sollten andere Leute mich oder meinen Service kennen, wenn ich mich nicht äußere, wenn ich nicht auf mich aufmerksam mache? Eine gute Möglichkeit dafür ist ein eigener Blog, worüber ich in diesem Teil der Serie berichten möchte.

Warum werden Blogs gelesen?

Auf einem Blog besteht die Möglichkeit regelmäßig neue Artikel zu veröffentlichen. Je nach Intention können dies Berichte über eigene Aktivitäten sein oder man teilt der Öffentlichkeit seine Meinung zu bestimmten Themen mit oder erstellt Erfahrungsberichte zu einem Spezialgebiet. Steht mehr die eigene Person im Vordergrund kann dies bereits für andere Menschen interessant sein, wenn die Art der Präsentation besonders gut ist oder sofern eigene Ansichten nicht unbedingt dem Mainstream, also der vorherrschenden Meinung, entsprechen. Besonders gut kommen jedoch Blog-Artikel an, in denen jemand Lösungen in Form von Tipps oder Anleitungen für die Probleme anderer Leute bereitstellt. Das muss nicht einmal etwas vollkommen Neues sein. Denn für etliche Menschen ist Zeit ein kostbares Gut und sofern sie durch ein kompakt aufbereitetes oder anschaulich erklärtes Thema Zeit und Aufwand für eigene Recherche sparen können, empfinden die Leser dies bereits als einen Mehrwert für sich.

Wer einen eigenen Blog zum eigenen Service oder zur eigenen Firma betreibt, sollte darauf achten, dass dies ein authentischer Blog ist. Das heißt, in dem keine ausgefeilten Werbesätze zu lesen sind, sondern in einfachen Worten über eine Thematik geschrieben wird. Das ist auch einer der Hauptgründe, warum Blogs gelesen werden. Im Gegensatz zu einigen Magazinen oder den PR-Abteilungen von größeren Unternehmen können Blogger in erster Instanz unabhängig, das heißt ohne Interessenkonflikte berichten und bekommen von keinem Vorgesetzten einer Firma die Leitlinien vorgegeben.

Auf seine Leser und auf Google achten

Mittels einer derartigen Internetpräsenz kann jemand sein Wissen und seine Meinung regelmäßig öffentlich äußern. Auf diese Weise positioniert man sich auch in der Suchmaschine von Google zu bestimmten Begriffen und Wörtern. Google bekommt es über eigene Algorithmen mit, wenn eine Webseite oder ein Blog bei vielen Lesern beliebt sind. Besonders wenn sich jemand als Experte positionieren kann, werden die hochwertigen Artikel von Lesern auf eigenen Seiten verlinkt oder in Foren und Social Media – Plattformen geteilt. Das sorgt bei Google für eine gute Sichtbarkeit, wenn Menschen nach bestimmten Wörtern suchen.

Eine wichtige Komponente für ein gutes Ranking in den Suchergebnissen bei Google ist die Verwendung von Schlagwörtern, auch als Keywords bekannt. Wer zum Beispiel ein Seminar über ein erfolgreicheres Leben anbietet, sollte in seinen Blogartikeln die Keywords nutzen, die Suchende bei Google eingeben, um erfolgreicher zu sein. Für die Keywordsuche bieten sich Google Adwords und Google Trends an. Wichtig dabei ist, dass auch eventuelle Bilder mit entsprechenden Keywords versehen werden.
Für eine gute Einschätzung des Inhalts von Blog-Artikeln liest Google die Meta-Beschreibung (Meta-Description) aus. Diese wird als kurzer erläuternder Text bei den Treffer-Listen angezeigt. Ein kompakter und aussagekräftiger Kurztext wird mehr interessierte Leser auf die eigene Webseite bringen als lediglich eine Aneinanderreihung von Keywords.

Suchergebnis Passiver Geldfluss

Von der Meta-Beschreibung erscheinen bei den Suchergebnissen nur 70 bis 80 Zeichen. Dort müssen also wichtige Keywords enthalten sein, die Leser auch sehen.

Insofern sollte das Betreiben eines Blogs nicht als notwendige Pflicht angesehen werden, sondern als wichtiger Bestandteil der eigenen Positionierung. Das kostet zwar einiges an Zeit, die letztendlich aber gut investiert ist. Über den typischen Werdegang eines Blogs und welche emotionalen Hürden ein Blog-Betreiber überwinden muss, habe ich im Artikel Passives Einkommen als Blogger zusammengefasst.
Leser merken es recht schnell, wenn ein Blog nicht mit einer gewissen Freude und Begeisterung betrieben wird und suchen sich daraufhin andere Alternativen. Damit findet eine Rückkopplung zu Google statt und die Sichtbarkeit des eigenen Angebotes sinkt.
Dazu gehört auch die Interaktion mit Leser-Kommentaren – einer der Hauptgründe für die Existenz von Blogs. Mit kritischen Kommentaren, die auf jeden Fall auftauchen werden, sollte ein Blog-Betreiber freundlich und besonnen umgehen.

Über Aussehen und Gestaltung eines Blogs lässt sich natürlich streiten. Jedoch sollte die Farbauswahl so gewählt werden, dass es beim Aufrufen der Seite nicht gleich in den Augen schmerzt. Grelle oder völlig unpassende Farben sind daher zu meiden. Auch die Navigation eines Blogs sollte einigermaßen intuitiv sein. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich eine Webseite schnell wieder verlasse, wenn ich erst eine Minute suchen muss, um weiteren Unterseiten aufzurufen.
Immer wichtiger wird die mobile Optimierung eines Blogs, zumal dies bei Google mittlerweile eine Komponente für das Ranking in den Suchergebnissen ist. Mindestens die Hälfte der Nutzer surft bereits mit mobilen Endgeräten im Netz umher, Tendenz weiter steigend.

Social Media Plattformen

Viele Menschen informieren sich heutzutage über Neuigkeiten von Freunden, Veranstaltungen, Politik, Sport und Nachrichten über soziale Medien. Ganz vorne dabei natürlich Facebook, aber auch Twitter, Google+ und Xing werden häufig genutzt. Auf Instagram machten sich Nutzer über ihre Bilder auf sich aufmerksam. Zwar muss man jetzt nicht unbedingt immer sämtliche Kanäle gleichzeitig nutzen, aber auf ein oder zwei Social Media Plattformen sollte der eigene Webauftritt schon eine gewisse Präsenz zeigen.
Facebook hat derzeit die größte Reichweite mit den weltweit meisten Nutzern. Dort nicht vertreten zu sein, ist sicher kein Vorteil. Welcher zweite Kanal noch genutzt wird, muss jeder selbst abwägen. Persönlich nutze ich für meine Webseiten Facebook, Xing und Google+.

Zu beachten ist, dass nicht nur die eigenen neuen Artikel dort verlinkt werden. Dort muss ein Blogger schon etwas mehr bieten, wie zum Beispiel interessante externe Artikel verlinken oder News auf seiner Social Media Präsenz veröffentlichen. Auch eine gewisse Regelmäßigkeit der eigenen Aktivität und rasches Reagieren auf Kommentare gehört zu Auftritt in den sozialen Medien. Das Ziel ist ja zuerst dort viele Leser als „Fans“ zu gewinnen, um von denen möglichst viele auf seinem eigenen Blog zu lenken.

Arbeitsplatz eines Blogbetreibers

Zusammenfassung Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Blog

  1. Regelmäßige Veröffentlichungen (ein bis zwei Artikel pro Woche reichen schon aus)
  2. Hochwertiger Inhalt (entweder Neuigkeiten, besondere Art der Präsentation oder Lösungen für Probleme anbieten)
  3. Einen ungezwungenen, leicht verständlichen Schreibstil verwenden, Fachbegriffe erklären (keine ausgefeilten Werbetexte)
  4. Artikel mit Freude und Begeisterung erstellen (die Leser merken das)
  5. Für eine gute Sichtbarkeit in Suchmaschinen sollten Keywords in den Artikeln entsprechend verwendet werden (aber nicht übertreiben)
  6. Auf Leser-Kommentare eingehen, auf Kritik freundlich reagieren
  7. Social Media – Plattformen zur Interaktion nutzen
  8. Gelegentlich auf andere externe Seiten verlinken (das sollten ebenfalls hochwertige Inhalte sein)
  9. Gestaltung des Blogs sollte ansprechend und Navigation intuitiv sein



Fazit

Ein eigener Blog zu einem eigenen Angebot ist eine sehr gute Variante auf sich aufmerksam zu machen und damit im Netz eine gute Sichtbarkeit zu erreichen. Diese Form des Marketings ist zwar zeitintensiv, wird sich jedoch in vielen Fällen positiv auf die eigene Positionierung und damit letztendlich für den eigenen Verkauf bemerkbar machen. Dafür müssen jedoch einige Rahmenbedingungen eingehalten werden. Gerade zum Beginn darf man aber keine Wunder von einem Blog erwarten und muss eine gehörige Portion Geduld mitbringen. Es dauert einige Monate bis eine nennenswerte Anzahl von Stammlesern entstanden ist. Mindestens ebenso viel Zeit benötigt es, bis die ersten Artikel einigermaßen prominent in den Suchergebnissen von Google auftauchen. Ein aktiver und authentischer Blog schafft Vertrauen zu den Lesern. Solange man dieses entgegengebrachte Vertrauen nicht enttäuscht, kann dies zu einer emotionalen Verbindung zwischen Kunden und dem eigenen Angebot sorgen.

Das war der zweite Teil der Serie „Warum ist Marketing so wichtig?„. Im bald folgenden dritten Teil berichte ich, warum noch immer ein Newsletter ein gutes Instrument für das eigene Marketing ist.

Hier sämtliche geplanten Artikel zur Serie:

Zum Weiterlesen:

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Mit Marketing bekannter werden
Januar 3rd, 2016 by Lars Hattwig

Bei vielen Menschen herrscht noch die Meinung vor, man müsse nur ein exzellentes Angebot bereitstellen, schon verkauft es sich quasi von selbst wie geschnittenes Brot. Das ist jedoch im Standardfall ein Irrtum. Denn niemand von den Internetnutzern hat quasi auf einen gewartet, um dann rasch die eigenen Produkte zu kaufen oder erst einmal nur die eigene Webseite zu besuchen. Egal, wie das eigene Angebot für andere aussieht, es ist notwendig dafür zu werben, man muss Marketing betreiben, damit die anderen Menschen davon überhaupt mitbekommen. Dazu beginne ich hier eine Artikelserie. Im ersten Teil gehe ich der Frage nach, warum überhaupt Marketing betrieben werden muss und in den weiteren Artikeln blicken wir auf die Varianten dies in einem digitalen Business umzusetzen.

Gerade wenn Du selbst wirklich von Deiner Dienstleistung oder Deinem Produkt überzeugt bist, wäre es doch jammerschade, wenn es niemand in Anspruch nimmt. Wer ein tolles Angebot für andere Leute zur Verfügung stellt, sollte sich daher sogar verpflichtet fühlen, das Produkt oder die Dienstleistung erfolgreich zu verkaufen. Denn Du solltest nicht vergessen, dass ein potenzieller Kunde zum einen überhaupt erst einmal davon mitbekommen muss, dass Du etwas anbietest. Zum anderen muss der „Zielkunde“ auch den Eindruck haben, dass er etwas aus seiner Sicht Wertvolles bekommt. Die Katze im Sack wird selten gekauft, daher muss Dein Marketing ihm auf irgendeine Weise vermitteln können, ob Dein Angebot geeignet ist ein bestehendes Problem zu lösen. Mit einem guten und kontinuierlichen Marketing zeigst Du Deinen potentiellen Kunden aber genau das: Du bist die Expertin oder der Experte auf Deinem Gebiet.

Lösungen für Probleme und Emotionen werden gekauft

Grundsätzlich hat jemand gute Chancen erfolgreich etwas zu verkaufen, der Lösungen für die Probleme und Bedürfnisse anderer Menschen anbieten kann oder der es schafft mit dem eigenen Angebot positive Emotionen hervorzurufen.
Was viele Leute nicht wissen, die meisten Kaufentscheidungen sind aus emotionalen Gründen. Wir denken zwar, dass wir einen Kauf gut überlegt haben, aber letztendlich hören wir darauf, ob wir mit dem Erwerb ein „gutes Gefühl“ haben. Denn wir Menschen streben nach psychischem Einkommen und möchten eben das besagte gute Gefühl haben, wenn wir etwas gekauft haben. Achtet mal selbst darauf, wenn Ihr beim nächsten Mal etwas kauft, was nicht unbedingt lebensnotwendig ist.

Mit Marketing wird Dein Business bekannter - Quelle: pixabay.com

Quelle: pixabay.com

Angebot muss gut, aber nicht überragend sein

Natürlich, je nachweislich besser ein Produkt oder eine Dienstleistung ist, desto einfacher ist es über die Aufzählung der Vorteile zum Verkauf zu gelangen. Was aber, wenn der Nachweis nicht möglich ist oder das eigene Angebot nicht zur Spitze im Markt gehört?
Hier ist es Aufgabe des Marketings eine häufige Präsenz zu zeigen, um eine hohe Reichweite zu erlangen. Oder es muss eine witzige, auffallende oder sonst wie einprägsame Marketingmaßnahme her.
Prominente Beispiele sind McDonald’s und Starbucks. Fast jeder Leser wird der Aussage zustimmen, dass McDonald’s nicht die besten Burger herstellt. Dennoch ist es das erfolgreichste Burger-Restaurant der Welt. Das Business-Konzept um die Burger-Produkte herum sorgt in Form von Marketing und Werbung dafür, dass derart zahlreiche Menschen bei McDonald’s einkehren und Big Mäc & Co verzehren.

Auf die richtige Positionierung kommt es an

Das Beispiel McDonalds ist gut geeignet, um das Thema Positionierung aufzugreifen. Wenn ein Mensch oder ein Unternehmen bei anderen eine bestimmte Marke, eine bestimmte Eigenschaft oder ein Produkt ins Gedächtnis ruft, dann hat sich die Person oder das Unternehmen positioniert. Das ist bei McDonald’s offensichtlich der Fall, bei Apple mit IPhone, IPad & Co ebenfalls, Microsoft und das Betriebssystem Windows hängen eng zusammen und bei der Automarke BMW denkt man an dynamisch-sportliche Fahrzeuge mit einer Prise Luxus.

Aber auch eine Person kann sich entsprechend positionieren. Bei Sängern und Showmastern ist das noch offensichtlich, bei Sportlern funktioniert dies auch ohne der beste Spieler zu sein, hier zum Beispiel Maria Scharapowa. Wer erfolgreiche Seminare hält, hat sich zu einem Themengebiet positioniert. Noch kostengünstiger, aber mit einem potenziell noch größerem Publikum tun dies prominente Leute bei Youtube.

Eine gute Positionierung erreicht man (unter anderem) durch eine innovative Idee. Dabei muss die Innovation nicht gleich etwas sehr teures oder technisch kompliziertes sein. Das Produkt oder die Dienstleistung muss bei der entsprechenden Zielgruppe im Kopf als anders, einzigartig oder neu wahrgenommen werden. Das kann schon eine andere oder neuartige Aufbereitung bestehender Angebote sein. In die Köpfe der Leute gelangt dieser Eindruck durch ein entsprechendes Marketing.

Hat man sich als Person oder Firma erst einmal positioniert, kommen auch potentielle neue Kunden auf einen zu. In Unternehmerkreisen fällt passend dazu häufiger die Aussage: „Wer nicht automatisch neue Kunden gewinnt ist falsch positioniert.“


Es führt kein Weg daran vorbei für sich oder sein Angebot zu werben

Wenn Du ein digitales Business betreibst, kommst Du also nicht umher dafür zu werben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du eigene Produkte erfolgreich verkaufen willst, über Affiliate-Links Umsatz generierst oder über Anzeigenschaltung Geld verdienen möchtest. Du musst auf in jedem Fall auf Dich aufmerksam machen, sonst wird das Business scheitern. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die ich in den weiteren Teilen der Artikelserie besprechen möchte. Dazu gehört ein eigener Blog, ein regelmäßiger Newsletter, Social Media und Youtube. Natürlich gibt es noch weitere Wege, aber die genannten Varianten habe ich selbst ausprobiert und kann meine Erfahrungen darin mit einfließen lassen.

Das war der erste Teil der Serie „Warum ist Marketing so wichtig?„. Im bald folgenden zweiten Teil berichte ich, warum ein Blog ein starkes Marketing-Instrument ist und wie man es einsetzen kann.

Hier sämtliche geplanten Artikel zur Serie:

Zum Weiterlesen:

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