Dezember 7th, 2015 by Lars Hattwig

Unter den Fans von Dividenden-Aktien machte kürzlich die internationale prominente Seite http://www.dividendmantra.com/ Schlagzeilen. Dort beschrieb mehrere Jahre lang ein Angestellter mit einem durchschnittlichen Gehalt seinen Weg, mit Dividenden-Investments passives Einkommen aufzubauen. Nach einigen Jahren kündigte er seinen Job und lebte als Vollzeit-Blogger von den Einnahmen aus seinem Online-Business und Dividenden-Einnahmen. Diese Lebensgeschichte faszinierte viele tausend Leser und auch seine Zusammenfassung als eBook war ein Erfolg. Doch dann folgten erste Misstöne bei den Lesern als der Betreiber bekanntgab, dass zukünftig weitere Personen an dieser Webseite mitwirken würden. Im November 2015 wurde den Lesern jedoch klar, dass diese Webseite verkauft worden war. Die Unzufriedenheit darüber, dass die Leser den weiteren Erfolgsweg ihres Idols nun nicht mehr verfolgen konnten, war deutlich in den Kommentaren abzulesen. Verständlich, denn ab sofort war der Blog nicht mehr derselbe wie zuvor.

Verkauf eines Unternehmens kann auch Vorteile haben
Der Vorgang des Domainhandels ist durchaus vergleichbar mit der traditionellen Wirtschaft. Hier ist es üblich ein Unternehmen aufzubauen, um es anschließend mit einem möglichst hohen Preis zu verkaufen. Ein Ratgeber zum Aufbau und anschließendem Verkauf eines Unternehmens ist „Die Lizenz zum Reichwerden“ von Paul Misar. Für die Mitarbeiter ist der Verkauf der Firma, die ihnen das Geld für ihre regelmäßigen Ausgaben zahlt, oft eine Phase der Ungewissheit. Ich selbst habe früher als Angestellter mehrfach einen derartigen Verkauf mitgemacht und weiß, dass er jeweils Vorteile als auch Nachteile haben kann. Pauschal verurteilen kann man einen Verkauf eines Unternehmens nicht, denn es gibt auch Beispiele, wie ein schwächelndes Unternehmen durch professionelles Management wieder wettbewerbsfähig gemacht wurde. Ein Beispiel dafür ist Berentzen, welches viele sicher vom bekannten Apfelkorn kennen. Im Jahr 2008 war das Unternehmen schwer angeschlagen und wurde erst durch den Aufkauf und die Sanierung des Beteiligungsunternehmens Aurelius wieder zurück auf den Erfolgskurs gebracht.

Ein prominent bei Google platzierter Domainname ist ein Vermögenswert
Aber zurück zur digitalen Welt. Der Verkauf einer beliebten Webseite kann unterschiedliche Gründe haben. Vergessen darf man dabei nicht, dass eine gut laufende Webseite mit entsprechender Monetarisierung nicht nur ein kleines Unternehmen ist, sondern ein passives Einkommen generiert. Der Verkauf solch einer Geldmaschine sollte daher gut überlegt sein.

Vielleicht erinnern sich einige von Euch noch daran, dass Marc Zuckerberg von Facebook zu anfänglichen Zeiten ein Angebot von einer Milliarde US-Dollar ausgeschlagen hatte. Gut, das sind Beträge, die Webseiten nicht erreichen. Wer jedoch im Laufe der Zeit eine Webseite hochgezogen hat, die beispielsweise 500 oder 1.000 Euro monatlich Umsatz generiert, muss sich schon gut überlegen, ob die Gans mit den regelmäßig produzierenden „goldenen Eiern“ wirklich geschlachtet, also verkauft werden soll. Auf der anderen Seite kann es sein, dass man selbst verspürt den Zenit für diesen Blog oder für diese Webseite überschritten hat. Dann kann der Verkauf für einen ordentlichen Preis durchaus Sinn machen. Gründe für den oben genannten Fall sind bislang nur Spekulationen.

Aber möglicherweise hat der ehemalige Blogbetreiber gemerkt, dass im Grunde „alles zum Thema gesagt“ worden ist. Oder er suchte nach neuen Herausforderungen. Dennoch ist ein Domainname, den Du im Laufe der Zeit mit Inhalten füllst und somit prominent machst, ein echter Vermögenswert. Gerade wenn viele geschriebene Artikel von Google relativ hoch gerankt sind, ist diese Webseite selbst ohne weitere große Aktivitäten für eine Weile eine Cashcow, die regelmäßig Geld produziert.

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Dezember 5th, 2015 by Lars Hattwig

Wenn von passiven Einkommenströmen gesprochen wird, wirft man in der Regel alle Möglichkeiten die es gibt, in einen Topf. Details zu den Varianten werden wir uns in späteren Artikeln noch anschauen. Allerdings lässt sich das passive Einkommen in zwei übergeordnete Kategorien einteilen: Zum einen in

  1. Passives Einkommen über Startkapital
  2. Passives Einkommen ohne Anfangskapital

Mit „Startkapitel“ sind schon größere Summen, also höhere fünfstellige, meist jedoch sechs- oder siebenstellige Eurosummen gemeint. „Ohne Anfangskapital“ meint auch nicht, keinen einzigen Euro zu besitzen, sondern dass keine großen Ersparnissen notwendig sind. Vorab müssen wir kurz den Begriff Vermögenswert definieren. Oft wird eine Anschaffung wie eine Maschine, ein Auto oder eine Immobilie als Vermögenswert eingestuft, weil man damit bei einem späteren Verkauf wieder einen entsprechenden Geldwert erhält. Hier möchte ich die Definition eines Vermögenswertes anders festlegen: Vermögenswerte sorgen für einen permanenten Geldstrom das eigene Portmonnaie Das heißt, alles was keinen regelmäßigen Geldfluss auf das eigene Konto verursacht, ist auch kein Vermögenswert.

Mit Startkapital Vermögenswerte kaufen
Wer eine Menge Geld auf dem Konto hat, investiert dieses in Wertpapiere, Anleihen, vorwiegend jedoch Aktien oder in andere Sachwerte wie Immobilien. Auf diese Weise kassiert der Investor Zinsen, Dividenden oder Mieteinnahmen. Auf der Seite Passiver Geldfluss haben wir uns ziemlich ausführlich mit diesem Thema befasst. Das ist eine ziemlich bequeme Form des passiven Einkommens, jedoch ist dazu erst einmal ein ordentlicher Kontostand notwendig.

Ohne Anfangskapital Vermögen erschaffen
Die spannendere, aber insgesamt schwierigere Form des passiven Einkommens ist selbst Vermögenswerte zu erschaffen. Hier fangen wir gleich mit der Königsdisziplin an, nämlich ein eigenes Unternehmen zu gründen, welches an die Börse geht und andere Menschen von diesem Unternehmen kleine Anteile an Vermögenswerten in Form von Aktien kaufen.
Ok, bevor jetzt alle Leser demotiviert den Artikel wegklicken, es geht auch sehr viel kleiner. Wer es grundsätzlich fertig bringt Lösungen für die Probleme anderer Menschen anzubieten oder emotional eine Kundschaft zu erreichen, befindet sich auf einem guten Weg ordentlich Geld zu verdienen. Das fängt schon bei etwas scheinbar banalem wie einem eBook oder einem anderen digitalen Produkt (z.B. Online-Kurs) an. Wenn derartige Produkte erfolgreich an den Markt gebracht werden können, liefern sie dem Autor oder Produzenten über längere Zeit ein passives Einkommen.
Selbst eine viel besuchte Webseite ist ein Vermögenswert, gerne werden auch Domainnamen gehandelt. Im heutigen schnelllebigen Informationszeitalter ist jedoch zu einer Unternehmensgründung in vielen Fällen kein größeres Kapital mehr notwendig. Hauptsächlich ist eine Idee, kluges Vorgehen und unternehmerisches Denken wichtig. Die Gründung und der Aufbau einer Firma hat natürlich das Potential noch nachhaltiger und voluminöser einen Vermögenswert zu erschaffen. Also mit Wissen und einer Idee ist es möglich selbst ohne viel Geld auf dem Konto Vermögenswerte zu schaffen, um damit Geld zu verdienen. Oft ist es in der Praxis jedoch so, dass beide Formen des aktiven und passiven Einkommens anteilmäßig in einem Geschäftsmodell enthalten sind.

Unterschied aktiv versus passiv am Geschäftsmodell zu merken
Der klassische Fall ist der Auftrag für eine individuelle Tätigkeit oder Dienstleistung. Das kann zum Beispiel der Aufbau einer für den Kunden passenden Webseite, eine Beratung oder eine handwerkliche Tätigkeit sein. Dabei arbeitet eine Person für jemand anderen, bringt dafür Zeit auf und wird anschließend für diese Zeit einmal bezahlt. Sobald der Auftrag beendet ist, fließt auch kein weiteres Geld – solange nicht nachfolgend erneut ein individueller Auftrag zu erledigen ist. Der andere Weg ist einmalig etwas zu produzieren, wofür jedoch anschließend mehrfach bezahlt wird. Typische Beispiele sind die Veröffentlichung eines Buches, das Verkaufen von Application Software (Apps), der Verkauf von Lizenzen für eine temporäre Nutzung von digitalen Produkten oder die Bereitstellung von Informationen auf einer Webseite, auf der Anzeigen geschaltet werden. Nachteil ist jedoch dafür geringere Preise erzielen zu können als bei einem individuellen Auftrag. Ein Blog ist ein schönes Beispiel für eine Mischform aktiv und passiv. Einerseits muss ein Blog durch aktive Arbeit am Leben gehalten werden, weil sonst ein Teil der Leser verschwinden. Auf der andere Seite sind besonders zeitlose Themen, aber mit hochwertiger Qualität oft noch über mehrere Jahre in den Suchmaschinen, vor allem Google, weit vorne indexiert. Damit gelangt noch längere Zeit ein Besucherstrom auf ältere Artikel, für die der Blogbetreiber nichts mehr groß tun muss. Das ist der passive Anteil.

Passives Einkommen bringt Zeitvorteil
Da nach Fertigstellung des Produkts mitunter jahrelang ein Geldfluss stattfindet, kann man in dieser Zeit neue Projekte angehen, die anschließend erneut für längere Zeit einen Geldstrom produzieren.

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